Rohstoffmärkte
Preise für Öl und Kupfer gefallen

Die Erleichterung währte kurz - schon einen Tag nach dem Ja der Griechen zum Sparprogramm der Regierung ist an den Rohstoffmärkten wieder Ernüchterung eingekehrt.

FrankfurtÖl verbilligte sich, Metalle und Gold notierten kaum verändert. Anleger richteten ihren Fokus wieder stärker auf die sich global abschwächende Konjunktur, auf Zinserhöhungen und anhaltende Risiken durch die europäische Schuldenkrise. „Das Thema Griechenland ist noch nicht durch“, sagte Analyst Thorbjorn Bak Jensen von Global Risk Management. Das griechische Parlament hat zwar grundsätzlich den Sparplan der Regierung durchgewinkt. Analysten zufolge bleiben aber viele Investoren skeptisch bezüglich einer erfolgreichen Umsetzung.

Zudem habe EZB-Chef Jean-Claude Trichet durch den Gebrauch der Redewendung „starke Wachsamkeit“ eine bevorstehende Zinserhöhung für die Eurozone signalisiert, sagte Bak Jensen weiter. Steigende Zinsen bremsen in der Regel das konjunkturelle...

 
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