Schuldensorgen
Euro-Kurs rutscht weiter ab

Die Sorge, dass die EZB ihre Konjunkturhilfen im Zuge der Schuldenkrise in mehreren Mitgliedstaaten aufrechterhalten muss, wirft den Euro weiter zurück. Zumal es gleichzeitig aus den USA positive Konjunkturnachrichten gibt.
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HB DÜSSELDORF. Die Schuldenkrise in Europa hat den Euro am Freitag in Fernost belastet. Die Gemeinschaftswährung gab 0,6 Prozent auf 1,3270 Dollar nach. Am Markt gebe es Sorgen, dass die Europäische Zentralbank gezwungen sein könnte, ihre Pläne für einen Ausstieg aus den Konjunkturhilfen vorerst aufzugeben, sagten Analysten. Hintergrund sei, dass hoch verschuldete Länder in der Euro-Zone stärker sparen müssten, was das Wirtschaftswachstum beeinträchtigen dürfte.

Positive Zahlen vom US-Arbeitsmarkt gaben dem Dollar Unterstützung, der um 0,4Prozent auf 83,92 Yen zulegte. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe waren gesunken und nährten damit Händlern zufolge die Hoffnungen auf eine Erholung der US-Wirtschaft. Auch das wachsende Bedürfnis nach Sicherheit im Zuge der Eskalation im Korea-Konflikt nutzte dem Dollar.

Der Schweizer Franken notierte bei 1,0024 Franken je Dollar und etwa 1,3305 Franken je Euro.

Kommentare zu " Schuldensorgen: Euro-Kurs rutscht weiter ab"

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  • Wer wettet auf die Paritaet, also nicht das ob, das is eh klar, sondern das wann?! Spaetrstens in 12 Monaten?
    Der Euro is am Arsch, auser DEutschland stellt dauerhadt Schecks aus und fuettert den Rest durch. Na ja, zuzutrauen waer das unseren Politikern ja leider..

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