Sicherer Hafen
Anleger flüchten sich in den Franken

Die Krise des Euros treibt die Anleger in die Schweiz. Für einen Euro müssen erstmals seit zehn Wochen weniger als 1,30 Franken bezahlt werden. Weitere Kursverluste sind nach Meinung von Experten wahrscheinlich.

HB ZÜRICH. Die Euro-Schuldenkrise treibt internationale Anleger verstärkt in den sicheren Hafen Schweizer Franken. Zum ersten Mal seit zehn Wochen sank der Kurs des Euro am Dienstag unter 1,30 Franken.

Die Schweizer Währung dürfte zum Euro Schritt für Schritt weiter zulegen, wenn die Angst vor einem Übergreifen der Schuldenkrise auf Portugal und Spanien anhält und diese beiden Länder weiterhin hohe Risikoprämien für ihre Staatschulden zahlen müssen, erklärte der Devisenexperte Armin Mekelburg von UniCredit. Es sei derzeit wenig wahrscheinlich, aber nicht auszuschließen, dass der Euro in Sichtweite der Marke von 1,25 Franken kommen könnte, etwa wenn Ratingagenturen die Schuldnerqualität europäischer...

 
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