Steigende Inflation
Pfund Sterling mit Rückenwind

Die britische Inflationsrate ist im Februar gestiegen, der Pfund Sterling macht es ihr heute nach. Grund sind gedämpfte Erwartungen einer lockeren Geldpolitik. Die Entwicklung wird allerdings wohl nicht nachhaltig sein.
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FrankfurtLeicht gedämpfte Spekulationen auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik haben am Dienstag dem Pfund Sterling etwas Rückenwind gegeben. Die britische Währung kletterte zum Dollar auf 1,5136 Dollar von 1,5083 Dollar vor Veröffentlichung der Daten. Der Euro rutschte auf 85,60 Pence von 85,77 Pence am Vorabend. Börsianer zweifeln aber, dass die Kursentwicklung nachhaltig sein wird. Viele vermuten, dass die Bank of England trotz der hohen Inflation an ihrer lockeren Geldpolitik festhalten wird.

Im Februar war in Großbritannien die jährliche Inflationsrate wie von Analysten erwartet auf ein Neun-Monats-Hoch von 2,8 Prozent gestiegen. Die Erzeugerpreise kletterten zum Vormonat mit 0,8 Prozent allerdings deutlich stärker als gedacht. Somit lag die Jahresrate hier mit 2,3 Prozent so hoch wie seit April 2011 nicht mehr. Analysten hatten nur mit einem Anstieg von 1,8 Prozent gerechnet.

Dennoch werde die BoE eher früher als später die Konjunktur weiter ankurbeln wollen, vermutet Howard Archer, Analyst bei IHS Global Insight. "Man hat eher den Eindruck, dass sie derzeit eher an Wachstum, denn an Inflation interessiert sind", erläuterte auch Commerzbank-Analyst Peter Dixon.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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