Währung
Euro nach Berichten über US-Rettungspaket deutlich gesunken

Der Kurs des Euro ist am Freitag nach Medienberichten über ein von der US-Regierung geplantes Rettungspaket für die Finanzbranche deutlich gesunken. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,4 190 Dollar und damit zwei Cent weniger als am Vorabend.

dpa-afx FRANKFURT. Der Kurs des Euro ist am Freitag nach Medienberichten über ein von der US-Regierung geplantes Rettungspaket für die Finanzbranche deutlich gesunken. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,4 190 Dollar und damit zwei Cent weniger als am Vorabend. Ein Dollar war 0,7 047 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag noch auf 1,4 502 (Mittwoch: 1,4 224) Dollar festgesetzt.

Angesichts der schweren Finanzmarktkrise erwägt die US-Regierung Medienberichten zufolge eine Auffanglösung für notleidende Vermögenswerte der Finanzbranche. Das Finanzministerium arbeite derzeit an einem Rettungsplan, wonach in einer staatlichen Zweckgesellschaft riskante Papiere und "faule Kredite" gebündelt werden sollen. Diese Papiere bereiten den Banken derzeit massive Probleme. Von fundamentaler Seite sollte der Devisenhandel am Freitag mangels Konjunkturdaten kaum Impulse erhalten.

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