Währungsexperte im Interview
„Der Euro dürfte wieder schwächer werden“

PremiumDer Euro hat von den Turbulenzen um den Yuan profitiert – und gegenüber dem Dollar zugelegt. Warum sich das ändern dürfte, erklärt Dirk Aufderheide, Chefwährungsstratege von Deutsche Asset & Wealth Management.

FrankfurtZeitlich kam der Schritt der chinesischen Notenbank, den Yuan zum Dollar abzuwerten, für Dirk Aufderheide zwar unerwartet. Nachvollziehen kann der Chefwährungsstratege der Deutsche Asset & Wealth Management ihn aber durchaus. Die jüngste Entwicklung des Euros überrascht ihn nicht.
Herr Aufderheide, beeinflusst der Schritt der chinesischen Notenbank auch das Währungspaar Euro-Dollar?
Ja, der Euro hat ja schon in den vergangenen beiden Tagen zum Dollar deutlich zugelegt und notiert jetzt wieder bei  fast 1,12 Dollar. Das liegt vor allem daran, dass der Euro eine Finanzierungswährung geworden ist. 

Was bedeutet das?
Investoren nutzen das niedrige Zinsniveau im Euro-Raum, um sich günstig in...

 
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