Währungshandel
Euro gewinnt leicht hinzu

Es ist ein Siebenwochen-Hoch: Der Euro startet mit leichtem Rückenwind in den Tag. Grund könnten Spekulationen über eine weitere lockere Fed-Politik sein – US-Daten am Nachmittag dürften neue Bewegung bringen.
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Frankfurt/ SydneyDie zuletzt eher enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA haben den Euro am Mittwoch auf ein Sieben-Wochen-Hoch getrieben. Die Gemeinschaftswährung kletterte in der Spitze auf 1,3773 Dollar nach 1,3757 Dollar im Schlussgeschäft des Vortages. Einige Anleger spekulierten darauf, dass die US-Notenbank Fed das Tempo bei der Straffung ihrer ultralockeren Geldpolitik drosseln wird. Seit Jahresbeginn hat die Fed ihre monatlichen Anleihenkäufe um zehn Milliarden Dollar reduziert, was den Greenback schwächte – derzeit pumpt die Notenbank noch 65 Milliarden Dollar in das Finanzsystem.

Weitere Hinweise auf den Zustand der US-Konjunktur erhoffen sich die Investoren von den Daten zum Immobilienmarkt, für den viele Beobachter eine Schwächung annehmen, und zu den Erzeugerpreisen, die am Nachmittag auf der Agenda stehen. Zudem wird die Notenbank Fed am Abend ihre Mitschrift zur jüngsten Zinssitzung veröffentlichen. Analysten gehen zudem davon aus, dass die Kältewelle für eine Verzögerung im Baugewerbe in den USA geführt haben dürfte.

Schon in Fernost hatte der Euro leichte Gewinne verzeichnet. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete 1,3770 Dollar. Zum Yen notierte der Dollar kaum verändert bei 102,22 Yen. Der Schweizer Franken wurde mit 0,8869 Franken je Dollar und 1,2213 Franken je Euro gehandelt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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