Yen legt eine Pause ein
Euro behauptet sich weiter gegenüber Dollar

Am Freitag hat der Euro weiter auf höherem Niveau zum Dollar notiert. Bereits am Donnerstag hatten enttäuschende US-Konjunkturdaten und die Furcht der Anleger vor neuen Attentaten den Euro zeitweise stark beflügelt.

HB FRANKFURT. „Der Euro hat gestern schon zugelegt nach der Meldung über die Sperrung der Bahnstrecke Paris-London, obwohl sich das Ganze später als Fehlalarm herausgestellt hat. Auftrieb gab dem Euro dann auch noch der enttäuschende Philadelphia-Fed-Index“, sagte Carsten Fritsch, Devisenanalyst bei der Commerzbank.

Bereits am Donnerstagnachmittag hatte der Euro nach der Meldung über eine Sperrung der Bahnstrecke zwischen Paris und London wegen eines verdächtigen Pakets Kursgewinne verzeichnet. Auch die Meldung, dass es sich um einen Fehlalarm gehandelt hatte, konnte die Aufwärtsbewegung des Euro nicht stoppen.

Nach dem überraschend starken Rückgangs des Philadelphia-Fed-Index gewann die Gemeinschaftswährung am Abend deutlich an Fahrt und kletterte sogar zeitweise auf Kurse über 1,24 Dollar. Der Konjunkturindex der Philadelphia Fed war im März auf 24,2 Punkte von 31,4 Zählern im Februar gefallen. Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf lediglich plus 30,0 Punkte gerechnet.

Die Nachricht über eine mögliche Einkreisung eines Stellvertreters des Moslem-Extremisten Osama bin Ladens wirkte sich nach Einschätzung von Börsianern allerdings kaum auf den Euro-Kurs aus. „Das hilft dem Dollar nicht“, sagte ein Händler. Ein anderer Börsianer sagte: „Der Markt dürfte erst deutlich reagieren, wenn bin Laden selbst wirklich gefasst werden würde. Zudem hörte sich das alles auch sehr vage an.“ Pakistanische Soldaten haben nach Angaben aus Regierungskreisen am Donnerstag möglicherweise die Nummer Zwei der Extremisten-Organisation El Kaida, Ajman el Sauahri, im Grenzgebiet zu Afghanistan eingekreist.

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