Zinssenkung der US-Notenbank enttäuscht Devisenmarkt
Devisenhandel spürt allgemeine Zurückhaltung

Die Zinsentscheidung der US-Notenbank (Fed) hat die Investoren am europäischen Renten- und Devisenmarkt nur kurz aus ihrer vorweihnachtlichen Ruhe gerissen.

HB FRANKFURT. Einige Marktteilnehmer hatte darauf spekuliert, dass die Fed die US-Konjunktur mit einer Senkung des Leitzinses um 50 Basispunkte und einer Reduzierung des Diskontsatzes um mindestens 50 Basispunkte zur Hilfe kommen würde. Am Devisenmarkt beschränkte sich die Reaktion weitgehend auf den Handel mit Yen, wie ein Händler sagte. Für einen Dollar wurden zeitweise 111,38 Yen gezahlt, nach 110,58 Yen im späten Vortagesgeschäft. Für den Euro wurden zuletzt rund 1,47 Dollar gezahlt und damit nur wenig mehr als am Dienstagabend in New York.

Es sei deutlich zu spüren, dass sich viele Marktteilnehmer schon mit Blick auf das Jahresende zurückhielten, sagte ein Händler. „Wer ein gutes Jahr hatte, will sich nicht mehr die Finger verbrennen, und wer ein schlechtes Jahr hatte, kann sowieso nichts mehr retten - deswegen ist der Handel sehr ruhig und die Umsätze niedrig.“

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