Zwangsschlichtung durch die Regierung
Ölmärkte reaigeren erleichtert auf Streikende

Die norwegische Regierung hat am Freitag das Ende eines seit gut einer Woche andauernden Streikes in der für die Wirtschaft des Landes wichtigen Ölindustrie angeordnet.

HB OSLO. Arbeitsminister Dagfinn Høybråten begründete die Entscheidung mit den enormen wirtschaftlichen Konsequenzen des Arbeitskampfes. Durch den Ausstand und eine für Anfang nächster Woche angedrohte Flächenaussperrung wäre die gesamte Förderung von Öl und Gas aus der norwegischen Nordsee zum Erliegen gekommen. Mit dem Streik sollte eine bessere Altersversorgung durchgesetzt werden.

Ein Stillstand der Produktion hätte seiner Einschätzung nach zudem Norwegens Ruf als zuverlässigen Lieferanten von Öl und Gas beschädigt. Insbesondere Deutschland und Großbritannien sind auf die Exporte aus Norwegen angewiesen.

Am Ölmarkt reagierten die Investoren mit Erleichterung auf die von der Regierung angeordnete Zwangsschlichtung des Konflikts. Der Preis für ein Barrel (knapp 159 Liter) der führenden Nordseesorte Brent zur Lieferung im August ging um 21 Cent auf 35,09 Dollar zurück.

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