Zweieinhalbjahreshoch
Ölpreise klettern stetig weiter

Die unsichere Lage in Libyen sorgt am Ölmarkt für weitere Preisaufschläge. Brent und WTI sind so teuer wie seit zweieinhalb Jahren nicht. Experten erwarten aber, dass die hohen Preise die Öl-Nachfrage dämpfen werden.
  • 0

DüsseldorfDie anhaltenden Kämpfe in Libyen haben den Ölpreis am Freitag weiter in die Höhe getrieben. Ein Barrel der US-Sorte WTI kostete mit 111,24 Dollar 0,9 Prozent mehr als am Donnerstag. Brent-Öl verteuerte sich um 0,7 Prozent auf 123,56 Dollar. Damit waren beide Futures so teuer wie seit August 2008 nicht mehr. Für Verunsicherung sorgten Börsianern zufolge Angriffe auf die libysche Öl-Infrastruktur.

Der Ölpreis sei inzwischen auf ein Niveau gestiegen, das die Nachfrage dämpfe, betonte Mike Wittner, Chef-Rohstoffanalyst der Societe Generale. In den USA lasse sich dies bereits beobachten. Denn dort werde Öl nicht subventioniert und auch kaum besteuert.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnte vor Versorgungsengpässen und hält einen Anstieg des Ölpreises auf bis zu 150 Dollar für möglich.

 

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Zweieinhalbjahreshoch: Ölpreise klettern stetig weiter"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%