AIG und Rückgang der Ölpreise helfen
US-Börsen berappeln sich wieder

Die hohen Ölpreise haben am Montag an der Wall Street die Sorge der Anleger vor wachstumsschädigenden Impulsen hoher Energiekosten geschürt. Der Kurssprung der Aktien des größten US-Versicherers American International sowie ein leichter Rückgang der Ölpreise verhalfen den US-Börsen im Handelsverlauf jedoch zu Gewinnen.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gewann bis zum New Yorker Nachmittagshandel 0,16 % auf rund 10 421 Punkte. Die drastische Verteuerung des Rohöls auf neue Rekordmarken hatte den Dow zunächst auf den niedrigsten Stand seit Anfang November gedrückt. Im Geschäftsverlauf hatte er sich zwischen einem Hoch von 10 444 und einem Tief von 10 356 Zählern bewegt. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 0,27 % auf etwa 1176 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq zog um 0,32 % auf rund 1991 Zähler an.

"Der Markt ist stark überverkauft und es gibt derzeit einige recht pessimistische Erwartungen", sagte John Hughes von Epiphany Equity Research. Die Erholung der Börse begründete er mit den im Geschäftsverlauf wieder leicht sinkenden Ölpreisen und vor allem mit dem Kurssprung der AIG-Aktien. Die Ankündigung des New Yorker Generalstaatsanwalts Eliot Spitzer, eine "gütliche Einigung" sei im Fall seiner Ermittlungen bei dem Versicherer möglich, lockte die Käufer an. Dies resultierte in einem Sprung der Titel um gut 4,6 % auf 53,30 Dollar.

Die Fusionsfantasie der Anleger erhielt Händlern zufolge zum Wochenbeginn gleich durch mehrere Käufe und Zusammenschlüsse oder Spekulationen über bevorstehende Übernahmen Nahrung. So hatte am Sonntag die britische Zeitung "Independent" berichtet, die weltweit zweitgrößte Bank HSBC Holdings habe ein Auge auf die US-Investmentbank Morgan Stanley geworfen und prüfe ein Übernahmeangebot. Prompt waren Morgan-Stanley-Aktien lebhaft gefragt und zogen um gut 2,5 % auf 58,30 Dollar an.

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