Aktie führt Dax-Verliererliste an
Krebsmittel-Studie belastet Schering

Enttäuschende Studienergebnisse für einen von Schering und Novartis entwickelten Krebsmittelkandidaten haben die Schering-Aktie am Dienstag kräftig unter Druck gesetzt.

HB FRANKFURT. Die Papiere des Berliner Konzerns büßten bis zum Mittag 2,8 Prozent auf 50,19 Euro ein und waren damit stärkster Verlierer im Deutschen Aktienindex (Dax).

Das Krebsmittel PTK/ZK von Schering und Novartis hatte Medizinern zufolge in einer klinischen Studie mit Darmkrebspatienten ein wichtiges Studienziel nicht erreicht. Wie Forscher auf dem Medizinerkongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in den USA mitteilten, soll weiter nach der Patientengruppe gesucht werden, die von dem Mittel am besten profitieren könnte. Mehrere Bankhäuser stuften daraufhin am Dienstag die Schering-Aktie zurück. PTK/ZK gilt als möglicher Blockbuster mit Spitzenumsätzen von jeweils rund einer Milliarde Euro für Schering und für Novartis.

Erste Ergebnisse aus der klinischen Studie der Phase III mit der Bezeichnung „Confirm-1“ hatten gezeigt, dass sich bei Darmkrebspatienten, die PTK/ZK in Verbindung mit üblichen Chemotherapiemitteln erhielten, das Risiko für ein Fortschreiten der Krankheit lediglich um zwölf Prozent verringert habe. Dieses Ergebnis war von Medizinern als statistisch nicht signifikant gewertet worden. Schering hatte bereits im März mitgeteilt, dass in der Studie eine wichtige Zielmarke nicht erreicht worden war.

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