Aktien Asien
Nikkei trotzt US-Daten

Die schlechten Zahlen vom US-Arbeitsmarkt beeinflussen auch die Börsen in Fernost. Die japanischen Märkte verzeichnen leichte Verluste. Es hätte schlimmer kommen können, aber die Hoffnung auf eine wirtschaftliche Erholung ist den Anleger nicht verloren gegangen.

HB HONGKONG. Die asiatischen Märkte verkraften die Vorgaben aus den USA überraschend gut. Die Börsen in Fernost haben nach enttäuschend schwachen US-Arbeitsmarktdaten zum Börsenschluss überwiegend schwächer notiert. Die Hoffnung der Anleger auf eine wirtschaftliche Erholung sei jedoch nicht verloren gegangen, sagten Händler. Daher blieben die Kursverluste begrenzt. Einige Analysten nannten die Jobdaten aus den USA vom Donnerstag eine Art "Reality-Check" für jene Börsianer, die sich zuletzt übertrieben optimistisch gezeigt hatten.

In Japan schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,6 Prozent im Minus bei 9816 Punkten. Der breiter gefasste Topix verlor 0,4 Prozent auf 920 Zähler. Auch die Börsen in Singapur, Taiwan und Hongkong notierten schwächer. Dagegen legten die Märkte in Shanghai und Seoul zu.

Zu den Verlierern in Tokio zählte die Aktie von Seven & I Holdings mit einem Minus von knapp fünf Prozent. Das Quartalsergebnis des Einzelhändlers war unerwartet stark eingebrochen. Die Aktie des Erdölhändlers Nippon Oil büßte zwei Prozent ein.

Im Juni fielen in den USA fast eine halbe Million Arbeitsplätze weg und damit 100 000 mehr als von Analysten erwartet. Die Arbeitslosenquote stieg auf 9,5 von 9,4 Prozent - den höchsten Stand seit 26 Jahren. An der New Yorker Börse brachen die drei großen Indizes daraufhin am Donnerstag um jeweils mehr als zweieinhalb Prozent ein. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss mit einem Minus von 2,7 Prozent bei 8280 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 2,9 Prozent auf 896 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 2,7 Prozent nach auf 1796 Punkte.

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