Aktien
ATX rutscht ab

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei moderatem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der ATX rutschte 107,52 Punkte oder 5,20 Prozent auf 1959,06 Einheiten ab.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei moderatem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der ATX rutschte 107,52 Punkte oder 5,20 Prozent auf 1959,06 Einheiten ab.

Der Leitindex musste zu Wochenbeginn in einem sehr schwachen internationalen Börsenumfeld massive Abschläge verbuchen. Das Börsenbarometer weitete seine Kursverluste im Tagesverlauf sukzessive aus. Am Nachmittag drückte die schwache Eröffnung an der Wall Street die europäischen Märkte deutlicher ins Minus. "Nachdem der Abwärtstrend der vergangenen Monate durchbrochen wurde gibt es nun Gewinnmitnahmen zu beobachten", kommentierte ein Händler. Zudem fehlen derzeit die Neupositionierungen, hieß es weiter.

Belastet wurde der ATX vor allem von den Bank- und Energiewerten. So rutschten Raiffeisen International ohne fundamentale Neuigkeiten 9,27 Prozent auf 23,59 Euro ab. Erste Group mussten ein Minus von 9,14 Prozent auf 17,20 Euro verbuchen.

Im Energie-Sektor büßten OMV 7,74 Prozent auf 25,40 Euro ein. Verbund sanken um 6,60 Prozent auf 33,10 Euro und EVN schlossen um 2,78 Prozent tiefer bei 11,54 Euro. Nach dem deutlichen Rückgang am Freitag verlor der Rohölpreis heute weiter an Boden.

Voestalpine fielen nach festerem Beginn um 3,33 Prozent auf 18,00 Euro. Das Joint Venture Cntt konnte in China einen Großauftrag an Land ziehen. Laut einem Händler hat Exane BNP Paribas das Kursziel für die Stahlaktien von 14 auf 18 Euro erhöht, die "Underperform"-Einstufung jedoch bestätigt.

Die Aktien der Post schlossen um 1,80 Prozent tiefer bei 19,09 Euro. Die Analysten der RCB haben ihr Kursziel für die Papiere von 28 auf 24 Euro gekürzt, die Kaufempfehlung "buy" aber unverändert belassen.

Flughafen Wien verloren 4,27 Prozent auf 26,88 Euro. Im standard market continuous sackten Skyeurope Holding um 34,78 Prozent auf 0,15 Euro ab. Die Fluggesellschaft hat in der Slowakei Insolvenz angemeldet, will unter dem beantragten Gläubigerschutz weiterfliegen und dabei alle Destinationen unverändert bedienen.

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