Aktien
Dax macht Vortagesverluste wieder wett

HB FRANKFURT. Der Leitindex Dax pendelte seit dem späten Vormittag weitgehend um sein Vortagsniveau und gewann schließlich angesichts der steigenden Kurse an der Wall Street 0,12 Prozent auf 7 439,18 Zähler. Der MDax schloss mit einem Plus von 0,53 Prozent auf 9 950,65 Punkte. Der TecDax legte um 0,28 Prozent auf 887,56 Zähler zu.

"Am Markt fehlten wesentliche Impulse aus dem makroökonomischen Bereich oder von Unternehmensseite", kommentierte Marco Bargel, Chefvolkswirt der Postbank, die Seitwärtsbewegung im Dax. Lediglich in den ersten Handelstunden habe es etwas Bewegung gegeben, als erneut aufkommende Spekulationen um eine mögliche Zinssenkung der US-Notenbank die negativen Vorgaben aus den USA zu Handelsbeginn überkompensiert hätten. "Sollte es im September nicht zu einer Zinssenkung in den USA kommen, dürften die Marktteilnehmer dies sicherlich negativ beurteilen", ergänzte der Experte.

Im Dax standen Aktien von Daimler-Chrysler im Fokus. Nach der Bekanntgabe eines milliardenschweren Aktienrückkaufprogramms gewannen die Titel 0,94 Prozent auf 63,62 Euro und zählten damit zu den größten Gewinnern. Börsianer beurteilten den Aktienrückkauf positiv. "Wir hatten mit einem viel geringeren Rückkaufwert gerechnet", meinte ein Marktteilnehmer. Vor diesem Hintergrund sei in den nächsten Tagen mit Hochstufungen der Daimler-Chrysler-Aktie durch diverse Analysehäuser zu rechnen, was den Kurs weiter antreiben sollte, ergänzte ein Händler. Nachdem die gegen Mittag veröffentlichten endgültigen Quartalszahlen keine Kommentare zu der mit Spannung erwarteten Verwendung der Barmittel enthalten hatten, waren die Papiere des Autobauers fast bis auf ihr Tagestief zurückgefallen.

Papiere der Lufthansa bauten ihre Kursgewinne aus und setzten sich mit plus 3,29 Prozent auf 21,36 Euro an die Dax-Spitze. Händler verwiesen auf erneute Gerüchte um ein Interesse von Emirates Airlines. Am Markt würden 30 Euro je Aktie als Kaufpreis herumgereicht, sagten mehrere Händler übereinstimmend. "Das Gerücht kommt immer wieder auf. Die Frage ist aber, warum Emirates 40 Prozent Prämie bezahlen sollte", sagte ein Händler. Insgesamt wurden die Spekulationen als "weniger glaubhaft" eingestuft.

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