Aktien
Erneut klare Verluste in Wien

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei moderatem Volumen mit erneut sehr schwachen Notierungen beendet. Der ATX brach um 4,87 Prozent auf 1 778,93 Einheiten ein.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei moderatem Volumen mit erneut sehr schwachen Notierungen beendet. Der ATX brach um 4,87 Prozent auf 1 778,93 Einheiten ein. Vor allem der Osteuropa-Fokus vieler heimischer Unternehmen galt im Handel als Verkaufsargument für die Investoren. Auch die Osteuropabörsen gaben erneut stark nach. Die europäischen Leitbörsen verbuchten hingegen nach den jüngsten Verlusten überwiegend Zuwächse.

Massiv unter die Räder kamen erneut die heimischen Bankenschwergewichte, nachdem Raiffeisen International (RI), die um 9,56 Prozent auf 20,81 absackten. Erste Group verloren 10,00 Prozent auf 13,50 Euro. Einen Kurseinbruch von 8,76 Prozent auf 22,81 Euro verbuchte OMV . Die AUA-Aktie fiel um moderate 0,38 Prozent auf 2,63 Euro. Kurz vor Handelsschluss wurde bekannt, dass die Fluglinie voraussichtlich an die Lufthansa verkauft wird, da die ÖIAG nur noch mit der deutschen Fluggesellschaft Übernahmegespräche führt.

Kein Ende der Talfahrt ist auch bei den Immowerten Immoeast (minus 17,14 Prozent auf 0,29 Euro) und Immofinanz (minus 8,57 Prozent auf 0,32 Euro) in Sicht. Seit Jahresbeginn verloren die beiden Aktien bereits jeweils mehr als 95 Prozent an Kurswert und landeten damit auf noch nie gesehenen Kursniveaus. Die Post-Aktie lieferte einen Kursabschlag von 1,59 Prozent auf 20,44 Euro. Mayr-Melnhof sanken um 4,81 Prozent auf 46,88 Euro. Telekom Austria notierten um 1,54 Prozent leichter bei 10,24 Euro.

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