Aktien
Europas Börsen am Ende nur leicht im Plus

Die wichtigsten europäischen Aktienindizes sind am Donnerstag mit leichten Gewinnen aus dem Handel gegangen. Der Dynamikverlust der Wall Street in den letzten Stunden habe die europäischen Märkte einen Teil ihrer zuvor erzielten Kurszuwächse gekostet, sagten Händler.

dpa-afx PARIS/LONDON. Die wichtigsten europäischen Aktienindizes sind am Donnerstag mit leichten Gewinnen aus dem Handel gegangen. Der Dynamikverlust der Wall Street in den letzten Stunden habe die europäischen Märkte einen Teil ihrer zuvor erzielten Kurszuwächse gekostet, sagten Händler.

Der Eurostoxx 50 gewann schließlich 0,51 Prozent auf 2 528,04 Zähler. Für den Londoner Ftse 100 ging es um 1,16 Prozent auf 4 291,65 Punkte nach oben. Der französischen CAC-40-Index kletterte um 0,15 Prozent auf 3 407,82 Zähler.

Alcatel-Lucent sprangen mit einem Plus von 20,05 Prozent auf 2,02 Euro an die Spitze des Eurostoxx 50. Der französische Telekomausrüster hatte seinen Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt. Im dritten Quartal hatten die Gewinn- und die Umsatzentwicklung des Unternehmens die Erwartungen des Marktes enttäuscht.

Ansonsten standen Finanzwerte meist ganz oben auf den Kurslisten. Derzeit schichteten Anleger von Öl- und Telekomwerten in solche Titel um, sagte ein Börsianer. So legten Credit Agricole als drittbester Indexwert um 11,93 Prozent auf 10,32 Euro zu. Total hingegen gaben als einer der schwächsten Werte 4,03 Prozent auf 41,10 Euro ab.

France Telecom verloren 3,65 Prozent auf 19,52 Euro. Im dritten Quartal hatte das Unternehmen einen leichten Umsatzanstieg verzeichnet. Beim Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) übertraf der französische Telekomkonzern die Erwartungen von Analysten leicht.

Arcelormittal sprangen um 5,57 Prozent auf 19,05 Euro nach oben. Der größte Stahlkonzern der Welt will laut einem Pressebericht wegen sinkender Nachfrage vorläufig die Hälfte seiner Schmelzöfen in Frankreich schließen. Die Produktionskürzung soll von Mitte November bis Ende Januar andauern.

In London kletterten Astrazeneca um 5,24 Prozent auf 2 533,00 Britische Pence. Der Pharmakonzern hatte nach einem starken Quartal seine Prognose für das Gesamtjahr erhöht. Weitere Aktien will das Unternehmen nicht zurückkaufen, sondern angesichts der derzeitigen Krise sein Pulver eher trocken halten, um auch für weitere Zukäufe flexibel zu sein.

In Paris gewannen Michelin 8,07 Prozent auf 38,64 Euro. Der französische Reifenhersteller hatte im dritten Quartal mehr umgesetzt als von Experten erwartet. Allerdings senkte das Unternehmen erneut sein Ziel für die operative Marge.

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