Aktien
Osteuropa unter unter Druck

Die Börsen in Osteuropa sind am Freitag erneut deutlich unter Druck gekommen. Nach negativen US-Arbeitsmarktdaten schlossen die Indizes der drei wichtigsten Handelsplätze schwach.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die Börsen in Osteuropa sind am Freitag erneut deutlich unter Druck gekommen. Nach negativen US-Arbeitsmarktdaten schlossen die Indizes der drei wichtigsten Handelsplätze schwach.

In Warschau ging es für den WIG-20 um 1,48 Prozent auf 2 822,85 Zähler nach unten. Der breiter gefasste WIG-Index gab um 1,17 Prozent auf 46 335,81 Zähler nach. Vor allem Bankentitel gerieten stark unter Druck. BRE Bank fielen um 1,66 Prozent auf 350 Zloty, nachdem die Analysten der Investmentbank Merrill Lynch die Aktien auf "Sell" abgestuft hatten. Die Titel der Unicredit-Tochter Bank Pekao sanken um 3,76 Prozent auf 166,5 Zloty. PKO Bank verzeichneten ein Minus von 2,63 Prozent auf 41,14 Zloty. Tagesverlierer waren Bank Zachodni, die mit einem Verlust von 4,08 Prozent auf 155,3 Zloty schlossen. Die Aktie fiel damit auf den tiefsten Stand seit 6. April 2006.

Positiv schließen konnte hingegen nach den Vortagesverlusten die Werte von Bioton. Nachdem am Donnerstag ein Manager und ein Vizepräsident des Unternehmens ihrer Ämter enthoben wurden, konnten sich die Aktien wieder erholen und stiegen um 2,50 Prozent auf 0,82 Zloty. Der größte Investor des Insulinproduzenten könnte zudem Kreisen zufolge seinen Anteil an dem Unternehmen aufstocken, berichteten die polnische Wirtschaftstageszeitung "Puls Biznesu".

Auch in Budapest fiel der BUX um 1,56 Prozent Punkte auf 22 234,67 Zähler. Größter Verlierer unter den BUX-Werten waren Synergon Informatika mit einem Minus von 5,71 Prozent auf 1 370 Forint. Econet.hu fielen um 4,08 Prozent auf 141 Forint. Unter den Indexschwergewichten verloren Richter Gedeon 2,85 Prozent auf 36 425 Forint.

Magyar Telekom fielen um 1,21 Prozent auf 815 Forint. Die Analysten der Erste Bank hatten am Donnerstag ihr Kursziel für die Aktie von 1 050 auf 980 Forint gesenkt, ihre Einstufung "Accumulate" aber bestätigt. Angesichts der Dividendenrendite von rund neun Prozent sei die Aktie weiter attraktiv bewertet, heißt es in der Erste Bank-Analyse. Aktien des Energiekonzerns Mol ermäßigten sich um 0,61 Prozent auf 22 855 Forint. Die EU-Kommission hatte am Donnerstag wie erwartet eine vertiefte Prüfung der geplanten Übernahme der MOL durch die österreichische OMV angekündigt.

Der Prager PX fuhr ebenfalls Verluste ein und fiel um 1,90 Prozent auf 1,467.90 Zähler. AAA Auto siedelten sich wie am Vortag am unteren Ende des Kurszettels an und verloren 6,02 Prozent auf 19,04 Kronen. Damit schlossen die Titel auch am achten Tag in Folge mit negativem Vorzeichen und markierten ein neues Allzeittief. Aktien des Ölkonzerns Unipetrol sanken um 5,12 Prozent auf 253,80 Kronen. Das bedeutet den tiefsten Stand seit 15. dem Mai 2007. Cetv notierten zu Handelsschluss mit einem Minus von 5,40 Prozent bei 1 297 Kronen.

Verhältnismäßig kleine Verluste verzeichneten die Banken. Erste Bank ermäßigten sich um 0,85 Prozent auf 918,60 Kronen. Komercni Banka fielen nur leicht um 0,15 Prozent auf 3 868 Kronen.

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