Aktien
Osteuropas Börsen mit Verlusten

Die wichtigsten osteuropäischen Börsen haben am Dienstag mit Verlusten geschlossen. Weiterhin stand die Finanzkrise samt ihrer Folgen für die weltweite Konjunktur im Fokus und lastete auf der Stimmung.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Börsen haben am Dienstag mit Verlusten geschlossen. Weiterhin stand die Finanzkrise samt ihrer Folgen für die weltweite Konjunktur im Fokus und lastete auf der Stimmung.

BUX FÄLLT UM 3,05%

In Budapest beendete der Leitindex BUX den Tag mit einem kräftigen Minus von 3,05 Prozent bei 17 441,86 Einheiten. Das Handelsvolumen lag bei 36,3 (Vortag: 24,5) Mrd. Forint. Stark belastet wurde der Leitindex vor allem von den großen Abschlägen beim Indexschwergewicht OTP Bank . Die Titel büßten 7,48 Prozent auf 5 190 Forint ein. Das Handelsvolumen der Papiere der größten ungarischen Bank betrug 24,4 Mrd. Forint, was fast 70 Prozent des gesamten Handelsvolumens in Aktien an der Budapester Börse ausmachte.

Die Anteilsscheine der Magyar Olay es Gazipari (MOL) verloren 4,35 Prozent auf 13 840 Forint. Laut jüngsten offiziellen Zahlen hat sich MOL, die bisher eine Sperrminorität an der kroatischen INA hielt und ein Übernahmeangebot für den Streubesitz (30,16 Prozent) veröffentlichte, bis dato insgesamt mindestens 47,02 Prozent der INA-Anteile gesichert. Im Falle der weiteren Privatisierung der INA mittels eines Aktientausches mit der MOL ist ein öffentliches Übernahmeangebot entgegen Medienberichten nicht notwendig, stellte die kroatische Finanzaufsicht (Hanfa) laut Nachrichtenagentur Hina auf ihrer Homepage klar.

Magyar Telekom verloren 0,64 Prozent auf 771 Forint. Der Telekommunikationskonzern konnte sich mit den Gewerkschaften auf die Kündigung von 300 Angestellten einigen. Dadurch werden Kostenersparnisse von 1,8 Mrd. Forint jährlich erwartet. Die Kosten für die Kündigungen würden im vierten Quartal fünf Mrd. Forint ausmachen.

PX Verliert 1,66%

In Prag ging der Leitindex PX mit minus 1,66 Prozent bei 1 084,6 Zählern aus dem Tag. Der Umsatz in Aktien belief sich auf 6,58 (Vortag: 5,62) Mrd. tschechische Kronen. Immobilienentwickler gehörten zu den größten Verlierern. So verloren ECM 8,45 Prozent auf 265,50 Kronen, Orco stürzten um 8,97 Prozent auf 323,60 Kronen ab. Pegas Nonwovens sah sich mit dem unmittelbaren Rücktritt ihres CEO, Milos Bogdan konfrontiert. Die Titel fielen um 9,66 Prozent auf 253,50 Kronen. Unter den Gewinnern fanden sich Komercni Banka und Ceske Energeticke Zavody (CEZ) . Komercni Banka stiegen um 2,10 Prozent auf 3 703 Kronen. CEZ gewannen 1,59 Prozent auf 902,50 Kronen.

WIG-20 BÜSST 1,42% EIN

In Warschau fiel der WIG-20 um 1,42 Prozent auf 2 186,90 Zähler. Der breiter gefasste WIG-Index verlor 1,91 Prozent auf 34 166,86 Einheiten. Das Handelsvolumen betrug 1,4 (Vortag: 1,1) Mrd. Zloty. Größter Verlierer im WIG-20 waren die Papiere von Kghm Polska Miedz mit minus 5,1 Prozent auf 39,00 Zloty. Tagesgewinner waren die Titel des Telekommunikationskonzerns Telekomunikacja Polska mit plus 2,78 Prozent auf 22,21 Zloty.

Die Bankenaktien notierten uneinheitlich: Während die Papiere der Bank Pekao um 0,6 Prozent auf 161,00 Zloty zulegten, fielen die Titel der PKO BP um 3,7 Prozent auf 39,50 Zloty. Bank Zachodni WBK verbilligten sich um 2,6 Prozent auf 141,00 Zloty. BRE Bank gaben 3,4 Prozent auf 260,10 Zloty ab.

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