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Voestalpine und Verbund belasten Börse in Wien

Die Wiener Börse hat am Donnerstag bei gutem Handelsvolumen mit tieferen Notierungen geschlossen. Der ATX fiel 15,93 Punkte oder 0,74 Prozent auf 2 122,59 Einheiten. Nach geringen Schwankungen im Tagesverlauf rutschte der ATX kurz vor Handelsschluss noch etwas tiefer ins Minus.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat am Donnerstag bei gutem Handelsvolumen mit tieferen Notierungen geschlossen. Der ATX fiel 15,93 Punkte oder 0,74 Prozent auf 2 122,59 Einheiten. Nach geringen Schwankungen im Tagesverlauf rutschte der ATX kurz vor Handelsschluss noch etwas tiefer ins Minus. Die europäischen Leitbörsen präsentierten sich hingegen mit leicht freundlicher Tendenz. "Viel Berichtenswertes zum heimischen Markt gab es nicht", hieß es aus dem Handel.

Auf den österreichischen Leitindex drückten vor allem die Kursverluste der Schwergewichte Voestalpine und Verbund . Ohne die beiden Werte hätte der ATX etwa auf Vortagesniveau geschlossen. In einem verhaltenen europäischen Versorgersektor verbilligten sich Verbund um 4,65 Prozent auf 35,51 Euro.

Nach Präsentation von Jahresergebnissen sanken die Voestalpine-Titel um 3,05 Prozent auf 20,65 Euro. "Die Zahlen zeigten, dass die Stahlbranche stark unter dem Wirtschaftsabschwung leidet", bemerkte ein Marktteilnehmer. "Bei der Ergebnispräsentation gab es keine wirklichen Überraschungen." Das Kursminus begründet der Experte mit der zuletzt guten Performance der Aktie. Leicht positiv wurde die Dividendenhöhe hervorgehoben.

Intercell präsentierten sich nach Kaufempfehlung mit plus 4,80 Prozent auf 23,85 Euro an der Spitze der Kursliste. Die Analysten der Deutsche Bank stuften die Aktie des Impfstoffherstellers in einer Ersteinschätzung mit "Buy" ein und errechneten ein Kursziel von 36,00 Euro. In einem gesuchten europäischen Ölsektor sanken OMV um 1,22 Prozent auf 27,63 Euro. In verschiedene Richtungen gingen die Bankentitel. Erste Group festigten sich um 1,38 Prozent auf 19,06 Euro. Raiffeisen International sanken hingegen um 3,58 Prozent auf 27,71 Euro.

Auch zum Flughafen Wien gab es eine positive Einschätzung, und die Anteilsscheine des Airports stiegen um 1,07 Prozent auf 30,25 Euro. Die Analysten der Unicredit haben ihre Anlageempfehlung von "Hold" auf "Buy" hochgenommen und das Kursziel von 25,0 auf 34,0 Euro nach oben revidiert.

AT & S Austria Technologie & Systemtechnik verbesserten sich ungeachtet einer Gewinnwarnung um 1,48 Prozent auf 4,12 Euro. Der Leiterplattenhersteller verlegt sein Volumengeschäft "durch den gestiegenen Preisdruck" von Europa nach Asien. Inklusive der Einmaleffekte durch die Verlagerung werde das Betriebsergebnis für das Geschäftsjahr 2009/10 deutlich negativ ausfallen, gab das Unternehmen bekannt.

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