Aktien
Wiener Börse schließt schwach

dpa-afx WIEN. Die Wiener Börse hat am Dienstag schwach geschlossen. Der Austrian-Traded-Index (ATX) fiel um 1,27 Prozent auf 4 537,05 Punkte. Der ATX musste am Dienstag recht deutliche Kursverluste hinnehmen. Vor allem die Abschläge im Indexschwergewicht OMV drückten auf den Leitindex. "Die Nachrichten um die OMV dominierten den heutigen Handel", berichtete ein Marktteilnehmer. Auch ein Großteil des Umsatzvolumens wurde von OMV-Aktien getragen.

OMV -Titel gerieten unter Abgabedruck und schlossen um 4,98 Prozent tiefer bei 49,00 Euro. Der heimische Energiekonzern hat den Aktionären der ungarischen MOL in einer überraschenden Absichtserklärung ein Angebot von 32 000 Forint je Aktie angekündigt. Das MOL-Management hat diese Erklärung jedoch zurückgewiesen.

"Die Anleger wollten das offensichtlich nicht hören", kommentierte ein Händler das Minus bei den OMV-Aktien. Zudem kam das Angebot etwas überraschend und wird nach Ansicht eines Marktteilnehmers auch nicht viel Zuspruch finden. "Der Rückgang bei der OMV heute scheint aber etwas übertrieben", hieß es weiter. Auch die Aktien der MOL reagierten verhalten und legten an der Budapester Börse nur um 3,56 Prozent auf 27 930 Forint zu.

"Das übrige Geschäft verlief eher unspektakulär", hieß es im Handel. Telekom Austria konnten sich ohne bekannte fundamentale Neuigkeiten um 1,70 Prozent auf 17,90 Euro verbessern. voestalpine legten um 0,60 Prozent auf 59,89 Euro zu. Die Bankwerte tendierten etwas schwächer.

Wienerberger mussten neuerlich Federn lassen und büßten 4,22 Prozent auf 42,66 Euro ein. Der Baustoffkonzern hatte am Montag seine Kapitalerhöhung gestartet. Andritz gaben um 0,80 Prozent auf 46,90 Euro nach.

Angeführt wurde die Verliererliste von Meinl European Land mit einem Kursrutsch um 9,91 Prozent auf 10,45 Euro. Unter den größeren Verlierern fanden sich auch CA Immo Anlagen mit einem Abschlag von 3,19 Prozent auf 18,20 Euro.

Flughafen Wien gaben um 2,82 Prozent auf 73,50 Euro nach. Verbund mussten ein Minus von 1,08 Prozent auf 38,56 Euro verbuchen. Die Analysten der Societe Generale haben ihr Anlagevotum für den Versorger von "buy" auf "hold" nach unten revidiert.

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