Aktienhandel Frankfurt
Dax schließt auf Tagestief

Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag leichte Kursgewinne verzeichnet. Im Kielwasser positiver Vorgaben konnte der Dax über 7 500 schließen. Zum Ende des Handelstages trübten allerdings Nachrichten aus Übersee die Stimmung der Anleger. Im späten Handel mussten die deutschen Aktien Federn lassen.

HB FRANKFURT. Am deutschen Aktienmarkt weicht allmählich die Verunsicherung wegen der US-Hypothekenkrise. Der Dax schloss am Donnerstag 0,15 Prozent im Plus bei 7511,96 Punkten und legte damit den fünften Handelstag in Folge zu. „Die Anleger besinnen sich wieder auf die Fundamentaldaten der Wirtschaft und haben das Gefühl, dass die Talfahrt der letzten Wochen übertrieben war“, sagte ein Händler. Allerdings gaben die Kurse am deutschen Aktienmarkt einen Großteil ihrer Gewinne nach einem verhaltenen Start der New Yorker Wall Street im späten Handel wieder ab.

Zur Beruhigung trug auch die Finanzspritze über zwei Mrd. Dollar der Bank of America für die ins Schlingern geratene US-Hypothekenbank Countrywide Financial bei. Mit ihrem symbolträchtigen Einstieg nahm die zweitgrößte US-Bank den Anlegern etwas von der Sorge über die Folgen der Kreditkrise.

Im Dax deckten sich die Anleger bevorzugt mit Aktien ein, die in den vergangenen Tagen im Zuge der Turbulenzen an den Finanzmärkten besonders stark unter Druck geraten waren. So kletterten die Papiere der Deutschen Börse um 2,7 Prozent, die Titel des Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate legten 1,8 Prozent zu.

Spekulationen über einen neuen Großaktionär verhalfen den Aktien der Post zu einem Plus von 2,3 Prozent auf 21,31 Euro. „Angeblich will Apax zusammen mit UPS 28 Euro je Aktie für den KfW-Anteil an der Post bieten“, sagte ein Händler. Zuvor hätten Spekulationen an der Börse die Runde gemacht, dass die KfW im Laufe des Tages bekannt geben wolle, was sie mit ihrem rund 30-prozentigen Anteil an der Post vorhabe.

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