Aktienmarkt Wien
ATX schließt mit klaren Gewinnen

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei schwachem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 0,89 Prozent auf 4 512,38 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Nachdem das Geschäft an der heimischen Börse im Tagesverlauf schleppend verlaufen war, beendete der ATX die Sitzung mit einem klaren Plus. Antriebsfeder Hänldern zufolge war die starke Eröffnung der US-Börsen. Am nationalen Markt blieben bedeutende Nachrichten Mangelware.

Meinl European Land erholten sich von ihrem Kursrutsch am Mittwoch an der Indexspitze mit einem Kurssprung von 10,59 Prozent auf 9,82 Euro . Am Mittwochabend hatte Julius Meinl V. Umstrukturierungen in Form der Verlegung des Firmensitzes von Jersey nach Wien angedeutet. Weiter nichts wissen will Meinl von einem Rückzug der MEL-Papiere aus dem "Prime-Market" der Wiener Börse.

Immoeast gaben im Vorfeld der Veröffentlichung ihrer Quartalsbilanz 0,58 Prozent auf 8,56 Euro ab. Die Immobilienfirma wird am Freitag ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2007/08 präsentieren. Aktien der Immofinanz konnten indes um 4,76 Prozent auf 9,25 Euro kräftig zulegen.

Flughafen Wien verbesserten sich um 1,79 Prozent auf 73,29 Euro . Der Flughafen hatte sein Passagieraufkommen im August um knapp elf Prozent gesteigert. Das Unternehmen will sich zudem künftig in Indien engagieren. Zu diesem Zweck habe man kürzlich eine Tochtergesellschaft namens VIE India gegründet, hieß es.

Titel der Austrian Airlines Group (AUA) rutschten unter den Fluglinien um 3,23 Prozent auf 6,90 Euro nach unten. Skyeurope konnten ihre Tagesverluste wieder ausgleichen und schlossen unverändert bei 2,80 Euro.

Die Bankenwerte lagen zu Handelsende einheitlich im positiven Terrain. Papiere der Erste Bank gelang mit plus 1,76 Prozent auf 53,87 Euro der Sprung in die Gewinnzone deutlich. Auch Raiffeisen konnten sich zuletzt ins Plus vorarbeiten und befestigten sich um 0,12 Prozent auf 104,53 Euro.

Telekom Austria schwächten sich um 1,35 Prozent auf 18,25 Euro ab. JP Morgan hatte das Kursziel geringfügig von 23,80 auf 23,90 Euro erhöht und die Anlageempfehlung "Overweight" bekräftigt.

OMV konnten einen Aufschlag von 1,55 Prozent auf 45,73 Euro verbuchen. Der zweitgrößte russische Ölkonzern Lukoil hatte am Mittwoch überraschend Kaufinteresse an der OMV bekundet. Die Wahrscheinlichkeit eines Verkaufs an Lukoil sei denkbar gering, hieß es dazu aus der OMV. Schoeller-Bleckmann legten ohne bekannte Neuigkeiten unter den meistgesuchten Titeln 3,56 Prozent auf 56,74 Euro zu.

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