Asiatische Märke
Tokio im Plus - China-Börsen geschlossen

Der Yen schwächelt, das stützt in Tokio die Exportwerte. Das Handelsvolumen ist aber ausgedünnt, viele Märkte - darunter die Börsen in China - bleiben wegen des Neujahrsfestes die komplette Woche geschlossen.

TokioDer japanische Aktienmarkt ist mit Gewinnen in die neue Woche gestartet. Zunächst folgte der Tokioter Leitindex Nikkei der Wall Street ins Minus, drehte dann aber unter dem Einfluss des schwächelnden Yen ins Plus. Exporttitel wie die Autohersteller Honda und Nissan waren besonders gefragt. Rivale Toyota konnte frühe Verluste zwar eingrenzen, enttäuschende Geschäftszahlen hielten die Titel aber weiter im Minus. Insgesamt war der Aktienhandel in Asien feiertagsbedingt dünn. Viele Märkte - darunter die Börsen in China - bleiben wegen des Neujahrsfestes die komplette Woche geschlossen.

Der Nikkei mit seinen 225 führenden Werten beendete einen unruhigen Handel 1,1 Prozent höher bei 17.004 Punkten. Der breit gefasste Topix legte um 11,44 Punkte oder 0,84 Prozent auf den Stand von 1380,41 Zähler zu. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans bewegte sich kaum.

Ein Euro wurde mit 1,1136 Dollar bewertet nach 1,1156 Dollar im späten New Yorker Geschäft. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,1069 und zur US-Währung mit 0,9939. Der Dollar kostete 117,37 Yen nach 116,89 Yen in den USA. Als der Dollar die Marke von 117 Yen überschritt, drehte der Tokioter Aktienmarkt ins Plus. Ein niedriger Yen verschafft japanischen Unternehmen bei ihren Verkäufen im Ausland Vorteile.

Dementsprechend gefragt waren exportorientierte Unternehmen: Honda -Papiere rückten 0,4 Prozent vor, Nissan -Titel gewannen 0,8 Prozent. Toyota -Aktien schlossen mit einem Minus von gut einem Prozent. Der VW -Rivale blieb im Weihnachtsquartal mit seinem operativen Ergebnis unter den Markterwartungen zurück.

Insgesamt zeigten sich die japanischen Anleger vorsichtig, nachdem die US-Börsen am Freitag nachgegeben hatten. Aktuelle US-Arbeitsmarktdaten hätten keinen Aufschluss über die Geldpolitik der Notenbank geliefert, sagten Händler.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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