Asiatischer Aktienhandel
Börse Tokio schließt fest

Die Börse in Tokio hat am Montag dank der Abschwächung des Yen zum Dollar deutlich zugelegt. Der Nikkei-225-Index überwand wieder knapp die psychologisch wichtige Marke von 17 000 Punkten.

HB TOKIO. Erleichtert über den schwächeren Yen kauften Investoren laut Händlern exportorientierte Titel zurück, die in jüngster Zeit stark nachgegeben hatten. Am Schluss standen plus 1,53 Prozent auf 17 009,55 Punkten zu Buche. Der breiter gefasste Topix legte 1,01 Prozent auf 1 694,08 Zähler zu.

Aktien von Fluggesellschaften und Kunststoffherstellern profitierten vom billigeren Öl. Bankenwerte blieben hinter dem Markt zurück. Ursächlich dafür sei die Krise der US-Hypothekenbanken gewesen, hieß es. Investmenttrusts hätten verstärkt dividendenstarke Aktien gekauft. Die Zinserhöhung der chinesischen Notenbank habe den Markt nicht bewegt.

Unter den Aktien exportabhängiger Unternehmen stiegen Canon um 2,9%. Sony legten um 2,5% zu und Toshiba um 3,0%. Nissan rückten um 1,5% vor und Toyota um 0,8%. Hitachi gewannen 0,1%. Im frühen Handel hatten die Titel zunächst deutlich nachgegeben, weil das Unternehmen am Freitag angekündigt hatte, für das laufende Geschäftsjahr nur etwa die Hälfte der Dividende zu zahlen, die für das Vorjahr gezahlt worden war. Mitsubishi Materials verbesserten sich um 2,9%. Das Unternehmen hatte seine Prognosen für Ergebnis und Dividende erhöht.

Fujitsu fielen um 1,0%. Hintergrund war ein Bericht der "Asahi Shimbun". Demnach wird die Konzernmutter wegen Wertberichtigungen einen Verlust verbuchen. Hokuriku Electric Power verloren 3,2%. Wie sich nun herausstellte, hat das Unternehmen vor acht Jahren einen Zwischenfall in einem seiner Atomkraftwerke vertuscht. Nikko Cordial gaben um 0,1% nach, nachdem die Citigroup in der vergangenen Woche die Tenderofferte für die Aktien von Nikko Cordial aufgenommen hatte. Resona Holdings schlossen unverändert bei 307.000 Yen. Mitsubishi UFJ Financial Group gaben um 1,5% nach.

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