Asiatischer Aktienhandel
Börse Tokio schließt uneinheitlich

Die Börsen in Tokio haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Der Nikkei-225-Index ging letztlich nur gut behauptet mit einem Plus von 0,20 Prozent auf 16 413,79 Punkte aus dem Handel, nachdem der Leitindex im Handelsverlauf bis auf 16,491.45 Zähler gestiegen war. Händler führten den verhaltenen Kursanstieg des Nikkei auf Gewinnmitnahmen zurück.

HB TOKIO. Der Topix verlor 0,05 Prozent auf 1 566,84 Punkte. Die euphorische Stimmung nach der Zinssenkung habe geholfen, die Sorgen über die Auswirkungen der Kreditkrise zu besänftigen, sagte ein Börsianer. Allerdings brauche es nun positive Unternehmens- oder Konjunkturdaten, damit die Aktienmärkte sich wieder richtig erholten. Die kontrollierte Entwicklung des Marktes sei nach den steilen Kursanstiegen am Vortag ganz natürlich, sagte der Chefstratege bei Smbc Friend Securities, Fumiyuki Nakanishi. Vor den Reden von Fed-Chef Ben Bernanke und US-Finanzminister Hank Paulson am Donnerstag hätten sich die Anleger abwartend verhalten. Sie hätten offensichtlich Hinweise darauf, welche Schwerpunkte die US-Notenbank bei ihrem nächsten Treffen legen wird.

Stahlwerte gehörten zu den Gewinnern. Nippon Steel stiegen um 1,4 Prozent auf 805 Yen, JFE Holdings gewannen 4,0 Prozent auf 7 770 Yen, Sumitomo Metal Industries legten um 3,6 Prozent auf 600 Yen zu und Kobe Steel kletterten um 2,5 Prozent auf 413 Yen. Kawasaki Kisen Kaisha stiegen um 4,0 Prozent auf 1 653 Yen und für Mitsui O.S.K. Lines ging es um 2,0 Prozent auf 1 778 Yen nach oben.

Immobilienwerte profitierten von steigenden Grundstückpreisen in Japan. Der durchschnittliche Preis für Gewerbegrundstücke war bis Juli im Jahresvergleich zum ersten Mal seit 16 Jahren gestiegen. Mitsui Fudosan kletterten um 1,6 Prozent auf 2 860 Yen. Mitsubishi Estate legten um 0,3 Prozent auf 3 010 Yen zu.

Aktien von Halbleiterherstellern gerieten unter Druck. Advantest sanken um 4,7 Prozent auf 3 690 Yen, Tokyo Electron verloren 4,9 Prozent auf 7 340 und Elpida Memory gaben 5,9 Prozent auf 3 810 Yen ab.

Mitsubishi UFJ Nicos brachen nach Medienberichten über Verluste in Milliardenhöhe um 14,3 Prozent auf 239 Yen ein. Den Berichten zufolge soll die Kreditkartenfirma im laufenden Geschäftsjahr 2007/08 wegen Umstrukturierungskosten einen Nettoverlust von 100 Mrd. Yen einfahren. Nach Handelsschluss teilte Mitsubishi UFJ Holdings mit, sie werde Mitsubishi UFJ Nicos Co ganz übernehmen, um dem Unternehmen zu helfen.

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