Asiatischer Aktienhandel
Schnäppchen-Jäger schlagen in Tokio zu

Die Aktienbörse in Tokio hat am Mittwoch nach den jüngsten Verlusten wieder Boden gut gemacht. Der Nikkei-225-Index stieg deutlich um 180,09 Punkte oder 1,14 Prozent auf 15 914,23 Punkte.

HB TOKIO. Der breit gefasste Topix verbesserte sich um 19,92 Punkte oder 1,30 Prozent auf 1 552,87 Zähler. Händler sprachen von "Schnäppchen-Jägern", die nach den jüngsten kräftigen Kursverlusten zugegriffen und vor allem Aktien mit Bezug zum heimischen Markt gekauft hätten. Es herrsche aber weiterhin eine gewisse Unsicherheit.

Am morgigen Donnerstag bleiben die japanischen Aktien- und Devisenmärkte wegen des nationalen Feiertages "Tag des Dankes für die Arbeit" geschlossen.

Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die Schwächephase seit dem späten Oktober nur vorübergehender Natur gewesen ist. Ein Nikkei-Stand unter 16 000 Punkten signalisiere Überverkauftheit, sagte ein Stratege. Die Investoren rechneten nun mit einem Anstieg des Index bis auf 16 500 Punkte in den nächsten vier Wochen.

Insbesondere die jüngst schwachen Branchen standen auf den Kauflisten. Dazu gehörten etwa Einzelhändler und Bankentitel. Diese Werte waren unter Druck geraten, nachdem Sorgen wegen der heimischen Nachfrage im Gefolge der BIP-Daten in der Vorwoche aufgekommen waren. Öl- und Rohstoffwerte folgten den höheren Rohstoffpreisen. Gefragt waren auch Maschinenbauer und Softwareproduzenten, da von Regierungsplänen berichtet wurde, denen zufolge mit steuerpolitischen Maßnahmen Unternehmensinvestitionen stimuliert werden sollen.

Unter den Einzelwerten verteuerten sich Mitsukoshi um 3,4%, und Resona Holdings um 2,5%. Im Rohstoffsektor steigerten sich Inpex um 4,6%, und Mitsubishi Materials um 6,6%. Unter den Maschinenbauern gewannen Makino Miling 6,2%. NEC tendierten sehr schwach. Das Unternehmen ist im ersten Geschäftsjahr tiefer in die Verlustzone gerutscht und hat die Zielvorgabe für das Gesamtjahr gesenkt. Der Kurs sank um 5,6%.

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