Asiatischer Aktienhandel
Tokio: Stahl- und Schifffahrtswerte gefragt

Die wichtigsten japanischen Börsenindizes haben am Montag beflügelt von positiven Vorgaben von der Wall Street am Freitag etwas fester geschlossen.

HB TOKIO. Der Leitindex Nikkei 225 stieg bis zum Börsenschluss um 0,90 Prozent auf 17 556,87 Punkte. Der breit gefasste Topix gewann 0,88 Prozent auf 1 710,67 Zähler. Händler verwiesen neben den positiven US-Vorgaben auf einen schwächeren Yen, der exportorientierte Titel stützte.

Gesucht waren in Erwartung solider Gewinne in diesem Geschäftsjahr vor allem Aktien aus den jüngst schon populären Sektoren Schifffahrt und Stahl.

Händler sprechen dennoch von weiterhin fehlendem starken Momentum, um aus der aktuellen Handelsspanne auszubrechen. "Es ist nur schwer vorstellbar, dass der Markt durch Niveaus nahe bei 18.000 Punkten gehen werde", sagte ein Händler. Der Markt warte auf einen Kurskatalysator, um eine neue Richtung zu finden. Für diese Woche wird der Nikkei weiterhin zwischen 17.200 und 17.700 Punkten gesehen.

Unter den großen Einzeltiteln fielen Sony mit einem Aufschlag von 4% auf. Händler verwiesen auf anhaltendes Kaufinteresse nach den vom Management angehobenen Jahresprognosen. Die HSBC hat den Titel auf "Overweight" von "Neutral" hochgestuft und das Kursziel auf 7.800 von 6.800 Yen erhöht

.

Andere große Standardwerte konnten Sony aber nicht folgen. Fujitsu kletterten um 1,2%, nachdem die Deutsche Securities die Einstufung auf "Hold" von "Sell" angehoben hatte. Die Analysten halten das träge Gewinnwachstum nun für größtenteils eingepreist, was das Abwärtsrisiko mildere. Nippon Oil kletterten um 3%, nachdem sie zuvor bei 1.040 Yen ein neues Jahreshoch erreicht hatten. Am Freitag hatte das Unternehmen mitgeteilt, mit Mitsubishi jeweils einen 11,6%-Anteil an einem Ölfeld von Anadarko Petroleum im Golf von Mexiko gekauft zu haben.

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