Asiens Börsen überwiegend im Minus
Fallende Tech-Werte belasten Tokioter Börse

Die Aktienmärkte in Fernost haben am Dienstag überwiegend Kursverluste verzeichnet. Vor allem die Aktien großer Technologiefirmen gaben deutlich nach. Händler begründeten dies mit den negativen Vorgaben aus den USA.

HB SINGAPUR. Dort hatte eine Herabstufung des Sektors den technologielastigen Nasdaq-Index belastet. Der Ölpreis lag kaum verändert bei 73,40 Dollar pro Barrel (knapp 159 Liter). Der Euro notierte zum Dollar im frühen Nachmittagshandel etwas schwächer.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 0,51 Prozent schwächer bei 15 473 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gab um 0,52 Prozent nach auf 1 585 Zähler. Auch die Börsen in Taiwan, Singapur und Hongkong verloren, während der Aktienmarkt in Südkorea leichte Gewinne verbuchte.

„Den US-Techwerten ist es zuletzt nicht gut ergangen“, sagte Yoku Ihara von Retela Crea Securities. Das wirke sich nun auch auf die japanischen Märkte aus, wo die Technologie-Papiere eine der Hauptstützen seien. Yasushi Hoshi von Daiwa Securities zufolge ist zudem nicht ausgeschlossen, dass etliche Technologie-Firmen nach dem Ende der Fußball-WM in Deutschland nun viele Produkte in ihren Lagern anhäuften - etwa Flachbild-Fernseher, die sie in Erwartung einer großen Nachfrage in Massen produziert hätten. Große Lagerbestände könnten sich dann später noch negativ auf den Sektor auswirken, sagte er.

Zu den Verlierern in Tokio zählten etwa Aktien von Sony, die sich um 0,2 Prozent verbilligten. Auch von Toshiba-Anteilsscheinen trennten sich etliche Investoren - sie büßten um 2,5 Prozent ein. Papiere von Matsushita Electric Industrial verloren 1,7 Prozent. In Südkorea bekamen auch Aktien von Samsung Electronics den Verkaufstrend zu spüren - sie gaben um 0,3 Prozent nach.

Die US-Börsen hatten am Montag uneinheitlich geschlossen: Während der Dow-Jones-Index der Standardwerte um 0,12 Prozent auf 11.103 Zähler zulegte und der breiter gefasste S&P-500-Index um 0,15 Prozent auf 1267 Stellen stieg, schloss der Nasdaq-Composite um 0,62 Prozent schwächer bei 2116 Punkten.

Am fernöstlichen Devisenmarkt kostete der Euro 1,2719 Dollar. Zur japanischen Währung bewegte er sich bei 145,27 Yen. Der Dollar notierte bei 114,21 Yen.

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