Börse Frankfurt
Dax schließt 200 Punkte höher

Der Dax hob dank optimistischer Stimmung vor dem EU-Gipfel nochmal kräftig ab. Die Politik ließ mit Einigkeitsbekundungen Hoffnung bei den Investoren aufkommen, die bei Finanzwerten kräftig zugriffen.
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DüsseldorfVor dem EU-Gipfel zur Euro-Schuldenkrise am Wochenende bekam der Dax viel Unterstützung aus verschiedenen Richtungen. Der deutsche Leitindex schloss 3,5 Prozent höher bei 5.970 Punkten, 202 Zähler mehr als am Vortag.

Regierungskreise hatten verkündet, dass keine schwerwiegenden Meinungsverschiedenheiten zwischen Deutschland und Frankreich vor dem Euro-Gipfel bestehen würden.

Das schürte Hoffnungen auf baldige Entscheidungen, sagte ein Händler. Auf dem Gipfel am Sonntag werden die EU-Staats- und Regierungschefs wohl nur beraten, Entscheidungen sollen auf dem Treffen am Mittwoch fallen. Der EuroStoxx50 legte 2,1 Prozent auf 2.320 Zähler zu.

Für Optimismus sorgte auch die Tatsache, dass Fitch keine Pläne zur Herabstufung Frankreichs habe. „Die Veränderungen am Rettungsmechanismus EFSF würden das Rating von Frankreich nicht gefährden“, sagte der Leiter der Abteilung Staatsanleihen, David Riley. Zudem würde eine starke EU-Lösung Italien und Spanien vor einer Herabstufung schützen.

„Wir warten alle ab, ob und was am Wochenende in Brüssel passieren wird“, sagte ein Händler. Es sei müßig, sich zu fragen, ob etwas entschieden werde oder nicht. „Man wird sich zurückhalten und abwarten.“

Dass General Electric und andere US-Unternehmen überzeugende Quartalsgewinne vorgelegt hatten, fand aufgrund der Gipfelnachrichten nur wenig Beachtung.

Die Querelen der Politik hatten die europäischen Aktienmärkte am Donnerstag belastet. Nach Börsenschluss in Europa erklärten die Regierungen Deutschlands und Frankreichs, dass nun bis spätestens Mittwoch eine Einigung über offene Fragen erzielt werden soll.

Kanzlerin Merkel sprach sich am Freitag aber erneut gegen den Einsatz der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Lösung der Liquiditätsprobleme in der Euro-Zone aus, so wie es Frankreich fordert. Analyst Holger Schmieding von der Berenberg Bank sagte indes, wenn es hart auf hart komme, könne nur die EZB eine Panik an den Märkten verhindern. Eine Lösung könnte darin bestehen, dass die EZB weiter übergansweise Staatsanleihen kaufen würde, auch wenn der EFSF Bonds erwirbt oder versichert.

Viele Bewegungen am Aktienmarkt waren geprägt vom kleinen Verfall am Terminmarkt, an dem Anleger versuchten, die Kurse in die für sie günstige Richtung zu bewegen. Generell sei es so, dass die Kurse von kurzfristig orientierten Anlegern bewegt würden, die nur auf Schlagzeilen reagierten, sagte Manoj Lawda, Händler bei ETX Capital. Die auf längerfristige Investitionen setzenden Fondsmanager hielten sich dagegen zurück, weil es zu viele Unsicherheitsfaktoren am Markt gebe.

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Ifo-Index und Unternehmensbilanzen

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  • Vale Inliner, schön, dass Du da bist. Amicus est alter ego. Ich für mein Teil bin heute primär familiär beansprucht, werde aber mal wieder rein schauen. Bis später.

  • Vale ∆, gutes Ding. Wie immer!!

    Der hier passt auch:

    Rumpitur invidia!!

    LOL

    I.

  • @Kai: Jeder hat seinen Stil. Von einem offenen und dazu anonymen Forum Homogenität zu erwarten, muß scheitern. Ich präferiere Latein, ein Anderer eben etwas anderes. Einen über Destruktivismus hinaus gehenden Beitrag habe ich von Ihnen jedenfalls noch nicht gelesen. Sie reden über Niveau, Ihre Kommentare aber sind durch ein hohes Maß Intoleranz geprägt. Wie das zusammen passen soll, wissen anscheinend nur Sie.
    Aequo animo audienda sunt imperitorum convicia.

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