Börse Frankfurt
Großes Plus aber kaum Bewegung

Der Dax kommt wieder voran. Gute China-Daten und nachlassende Kriegsängste sorgten für Kauflaune. Allerdings waren die US-Börsen heute geschlossen. Dementsprechend mangelte es den Kurse an Bewegung – und Aussagekraft.
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Die Anleger kehren an die Börsen zurück. Eine Mischung aus Erleichterung bezüglich eines verzögerten Syrien-Einsatzes und gute Daten aus Fernost gab den Kursen Aufwind. In Frankfurt schloss der Dax satte 1,7 Prozent im Plus auf 8244 Punkte. Auch in der zweiten Reihe ging es deutlich nach oben. Der MDax legte ebenfalls 1,7 Prozent zu auf 14.637 Punkte. Der TecDax notierte 1,6 Prozent fester auf 1037 Zähler.

Hauptantrieb am Montag waren gute Daten aus China. Der offizielle Einkaufsmanagerindex stieg von 50,3 auf 51 Punkte. „Damit zeichnet sich eine Wachstumsbeschleunigung im 2. Halbjahr ab“, kommentierte der Chefökonom der VP Bank, Thomas Gitzel.

Allerdings müssen die Zahlen mit Vorsicht genossen werden. Denn der Anstieg der Einkaufsmanagerindex in China dürfte nur einen kurzfristigen Effekt auf die Märkte haben. Auch angesichts der heute geschlossenen US-Börsen kann von einer nachhaltigen Kursentwicklung kaum die Rede sein.

Die Kursdynamik muss auch vor dem Hintergrund des möglichen militärischen Eingreifens der USA in Syrien hinterfragt werden. Das Syrien-Problem dürfte an den Finanzmärkten „eine erhöhte Volatilität hervorrufen und kurzfristig Abschläge parat halten“, meinen die Analysten der Landesbank Berlin (LBB).

In die USA schauen Investoren in dieser Woche auch aus einem weiteren Grund. Die Fed dürfte neue Anhaltspunkte für ihren Start in den Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik bekommen. Neben verschiedenen Konjunkturdaten veröffentlicht das Land am Freitag Zahlen zum US-Arbeitsmarkt, die der Notenbank als Grundlage für die Entscheidung über die Verringerung der Anleihe-Ankäufe dienen.

Erwartet werden, dass die US-Firmen im August 175.000 neue Arbeitsplätze geschaffen haben. Die Arbeitslosenquote bliebe damit bei 7,4 Prozent. Wenn jedoch mehr als 190.000 neue Stellen entstanden sind und die Quote auf 7,3 Prozent gesunken ist, gehen Experten davon aus, dass die Fed umgehend mit dem Ausstieg beginnt.

Viele Volkswirte halten eine Abkehr von dieser Strategie nur dann für möglich, wenn die Zahlen weit unter den Erwartungen liegen sollten. Doch es gibt auch Gegenstimmen. Einige Experten verweisen auf die künftigen US-Etatverhandlungen, die durch den Syrien-Konflikt in den Hintergrund rücken. Das bringe die Fed in Verlegenheit. Denn sollte die Schuldenobergrenze von derzeit 16,7 Billionen Dollar nicht wieder angehoben beziehungsweise die Entscheidung vertagt werden, könnte die US-Notenbank ihre geplante Drosselung weiter verschieben, um eine mögliche Gefährdung der Konjunkturerholung zu vermeiden und einen Absturz der Aktienmärkte zu verhindern.

Über den geldpolitischen Kurs der Fed soll Kreisen zufolge auch auf dem G20-Gipfel in St. Petersburg debattiert wird. Dabei dürfte es insbesondere um die Auswirkungen auf die Schwellenländer gehen, hieß es am Montag. Deutsche Position sei, dass aufstrebenden Länder „auch ihre inländischen Strukturen verbessern könnten“. Die Geldpolitik dürfte sich auch in den Gipfelerklärungen wiederfinden.

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Kursfeuerwerk bei Evotec

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  • Leckomio, hab ich gerade nochma billisch Calls gekauft nachbörslich. Morgen gehts UP, UP, UP.

    Eure Beleidigungen sind nur noch mehr Ansporn für mich. Aus Euch spricht der Neid. Ich gehe jetzt vor den Spiegel und sag mein Sprüchlein auf.

  • Er ist kein Mensch, er ist kein Tier,
    er trägt im Heim die Nummer 4. Spi-hie-ler.

  • Wir singen Spieler, Spieler zweite Liga,
    oh ist das schön, Dich nie mehr zu seh'n !
    Wir singen Spieler, Spieler zweite Liga,
    oh ist das schön, Dich nie mehr zu seh'n !

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