Börse New York
Alcoas Optimismus springt auf Wall Street über

Nicht das Hier und Jetzt, sondern Zukunftsaussichten beflügeln wieder einmal mehr die Märkte. Trotz Quartalsverlust lassen sich die US-Anleger gerne von einem optimistischen Ausblick begeistern - Eurokrise hin oder her.
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New YorkDer Optimismus des Aluminiumkonzerns Alcoa hat an der Wall Street am Dienstag die Furcht vor einem Wirtschaftsabschwung gedämpft und die Aktienkurse auf den höchsten Stand seit fünf Monaten gehievt. Viele Rohstoff-Titel bekamen zusätzlich von Importdaten aus China einen Schub: Das Land steigerte seine Einfuhren zuletzt stärker als erwartet. Gleichzeitig jedoch blieb die europäische Schuldenkrise in den Hinterköpfen der Anleger und bremste die Kursgewinne.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,6 Prozent höher bei 12.462 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss bei 1292 Punkten, einem Plus von 0,9 Prozent. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 1,0 Prozent und ging mit 2702 Punkten aus dem Handel.

Auch in Frankfurt profitierten die Kurse von der Prognose des Aluminiumriesen Alcoa, der von Ex-Siemens-Chef Klaus Kleinfeld geleitet wird: Der Dax schloss 2,4 Prozent im Plus bei 6162 Punkten. Dank eines höheren Bedarfs der Luft- sowie Raumfahrtbranche und der Autoindustrie rechnet Alcoa weltweit mit einer um sieben Prozent steigenden Nachfrage nach dem Leichtmetall. Alcoa-Aktien konnten ihre anfänglichen Gewinne jedoch nicht ganz halten und gingen mit einem minimalen Plus aus dem Handel.

Im Aufwind der Alcoa-Prognose ging es an den Rohstoffmärkten aufwärts: Kupfer wurde rund drei Prozent höher gehandelt, die beste Entwicklung seit Ende November. Die Märkte setzten fest auf eine Erholung der Konjunktur und damit einhergehende Nachfrageschübe, sagte Art Hogan von Lazard Capital Markets. „Allerdings ist das erst mal nur heute so. Wir haben noch längst nicht alle unsere Probleme gelöst.“

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Warten auf die Anleiheauktionen in Spanien und Italien

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  • US-Aluminiumriese Alcoa macht Millionenverlust

    Alcoa startet die neue Bilanzsaison trotz steigendem Umsatz mit roten Zahlen: Der amerikanische Aluminiumhersteller verbuchte im Schlussquartal 2011 einen Verlust von über 190 Millionen Dollar. Grund sind unter anderem Sparmaßnahmen wie Werksschließungen.

    Das passt nicht zu Eurer Meldung. Einfach mal bei der Konkurrenz nachlesen:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,808110,00.html

  • Was raucht Ihr denn? Klaus Kleinfeld, hat ein Alu-Werk in den USA geschlossen und sinkende Nachfrage nach Alu verkündet. Der Aktienkurs von Alcoa war danach gesunken.

    Schön, dass die Börse anzieht. aber an Alcoa lag das sicher nicht, Ihr Strategen.

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