Börse New York
Biotech- und Energiewerte helfen Wall Street ins Plus

Schlechte Geschäftsprognosen von Adobe und Yum Brands haben am Mittwoch an der Wall Street zunächst zu zögerlichem Handeln geführt. Letztlich halfen aber Energie- und Biotech-Aktien dem Börsenhandel in New York ins Plus.

New YorkKursgewinne von Energie- und Biotech-Aktien haben am Mittwoch den US-Börsen Auftrieb gegeben. Nach volatilem Handel schlossen die Indizes fester. Allerdings stimmten schlechtere Geschäftsprognosen vom Softwareunternehmen Adobe und dem Gastronomiekonzern Yum Brands die Anleger vorsichtig. Sorgen um die Firmenergebnisse seien derzeit ein wichtiges Thema, sagte Analyst Daniel Ives von der Investmentbank FBR Capital. Das gelte insbesondere für Technologieunternehmen. Am Donnerstag nach US-Börsenschluss läutet traditionell der Aluminiumriese Alcoa die Bilanzsaison ein.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging 0,7 Prozent höher mit 16.912 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 0,8 Prozent auf knapp 1996 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg 0,9 Prozent auf 4791 Punkte. In Frankfurt schloss der Dax bei 9970 Punkten 0,7 Prozent im Plus.

An der Wall Street zeigten Energiewerte deutliche Kursschwankungen. Nach anfänglichen Gewinnen drehten sie vorübergehend ins Minus. Auslöser waren Daten des US-Energieministeriums, wonach die Rohölbestände vergangene Woche stärker zugelegt hatten als erwartet. Später zog der Sektorindex wieder deutlich an und schloss 1,3 Prozent fester. Biotechnologiewerte legten im Schnitt zwei Prozent zu.

Zudem standen Firmen im Blick, die ihre Gewinnprognosen senkten. So büßte der Konzern Yum Brands, zu dem die Restaurantketten Kentucky Fried Chicken (KFC) und Pizza Hut gehören, knapp 19 Prozent an Börsenwert ein. Die Aktien von Adobe verbilligten sich um 5,3 Prozent. Der Softwarekonzern gab wegen des starken Dollars eine Gewinnwarnung für 2016 heraus. Zu den Verlierern unter den Technologiewerten zählten ferner Apple, die 0,5 Prozent nachgaben.

Gefragt waren hingegen Anteilsscheine von Twitter, die acht Prozent mehr kosteten. Der saudiarabische Milliardär Prinz Alwaleed bin Talal und dessen Investmentfirma haben ihre Beteiligung an dem Kurznachrichtendienst auf mehr als fünf Prozent aufgestockt.

Ein Euro kostete im US-Handel zuletzt 1,1240 US-Dollar und damit etwas weniger als am Vortag. Richtungweisende zehnjährige US-Staatsanleihen sanken um 8/32 Punkte auf 99 14/32 Punkte und rentierten mit 2,06 Prozent.

An der New Yorker Börse wechselten rund 1,19 Milliarden Aktien den Besitzer. 2385 Werte legten zu, 670 gaben nach und 121 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,14 Milliarden Aktien 2060 im Plus, 775 im Minus und 145 unverändert.

Die Erholung an den Börsen lockte Investoren von den US-Kreditmärkten weg und sorgte dort für Kursverluste. Die zehnjährigen Papiere verloren 9/32 auf 99-12/32. Die Rendite stieg auf 2,07 Prozent. Der 30-jährige Bond sank 15/32 auf 99-18/32 und rentierte mit rund 2,9 Prozent.

Agentur
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