Börse New York
Internationale Krise drückt Wall Street ins Minus

Die US-Börsen haben am Dienstag nachgegeben. Die außenpolitischen Konflikte in Syrien und Nordkorea veranlassten die Anleger zur Zurückhaltung. Ein Vorfall bei United Airlines sorgte für Furore.
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New YorkAngesichts der Krisenherde in der Welt haben sich Investoren an der Wall Street am Dienstag zurückgehalten und Aktien aus ihren Depots geworfen. Besonders wegen der Konflikte in Syrien und Nordkorea waren als sicher geltende Anlagen wie Gold, US-Staatsanleihen oder der japanische Yen gefragt. Das Präsidialamt in Washington hatte am Montag mit weiteren Angriffen auf Syrien gedroht, sollte die Regierung erneut Giftgas oder Fassbomben einsetzen. Die Staatsführung in Damaskus hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Für Unsicherheit sorgten auch Äußerungen aus Nordkorea. Das kommunistische Land warnte, dass es die USA bei Provokationen angreifen könnte.

Der Dow-Jones-Index mit den 30 Standardwerten gab leicht auf 20.651 Punkte nach. Beim S&P 500 betrug das Minus 0,1 Prozent auf 2353 Zähler, während der Nasdaq-Index um 0,2 Prozent auf 5866 Stellen fiel. In Frankfurt war der Dax mit einem Verlust von 0,5 Prozent auf 12.139 Punkte aus dem Handel gegangen.

In New York zählten Bankaktien erneut zu den Verlierern. Der entsprechende S&P-Index gab um 0,3 Prozent nach. So verlor die Aktie von Wells Fargo 0,7 Prozent ihres Wertes. Das Institut sowie die Konkurrenten Citigroup und JPMorgan Chase veröffentlichen am Donnerstag ihre Quartalsbilanz.

Auf den Kaufzetteln stand dagegen der Medienkonzern Walt Disney. Die Investmentbank Goldman Sachs hatte sich von dem Unternehmen "überzeugt" gezeigt und es auf eine entsprechende Empfehlungsliste gesetzt. Die Papiere stiegen um 0,6 Prozent.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 780 Millionen Aktien den Besitzer. 1808 Werte legten zu, 1120 gaben nach, und 146 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,82 Milliarden Aktien 1584 im Plus, 1232 im Minus und 249 unverändert.

US-Anleihen waren angesichts der Unsicherheit in der Welt gefragt. Zehnjährige Papiere legten um 16/32 auf 99-17/32 zu und rentierten mit 2,3 Prozent. Die 30-jährigen Bonds stiegen sogar um 1 auf 101-9/32. Die Rendite sank auf 2,93 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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