Börse New York
Jobdaten rücken Wall Street ins Plus

Ermutigende Konjunkturdaten haben die US-Börsen am Mittwoch ins Plus geschoben. Zuversicht über die Griechenland-Situation trug ebenfalls zur guten Stimmung bei. Zu den Gewinnern gehört Synchronoss Technologies.
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New YorkDie US-Börsen haben sich am Mittwoch angetrieben von ermutigenden Konjunkturdaten mit Kursaufschlägen präsentiert. Die amerikanischen Firmen schufen im Mai wie erwartet viele neue Jobs. Insgesamt entstanden 201.000 Stellen, wie der private Arbeitsvermittler ADP mitteilte.

Zudem schrumpfte das Handelsbilanzdefizit im April. Es war der stärkste Rückgang seit Anfang 2009. Auch eine wachsende Zuversicht über die Lage in Griechenland trug zur guten Stimmung bei.

Der Dow-Jones-Index schloss bei 18.076 Punkten fast 0,4 Prozent im Plus. Im Verlauf pendelte er zwischen 18.010 und 18.168 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 ging mit 2114 Zählern 0,2 Prozent höher aus dem Handel. Die Technologiebörse Nasdaq gewann knapp ein halbes Prozent und schloss bei 5099 Punkten. In Frankfurt war der Dax mit 11.419 Punkten und damit einem Plus von 0,8 Prozent aus dem Handel gegangen.

Bei den Einzelwerten sprangen die Aktien von Synchronoss Technologies mehr als 15 Prozent in die Höhe. Das „Wall Street Journal“ hatte berichtet, dass der Softwarehersteller an einem Verkauf im Volumen von mehr als zwei Milliarden Dollar arbeite.

Die Anteilsscheine von Vera Bradley brachen dagegen um 14 Prozent ein, weil der Handtaschenhersteller einen Quartalsverlust ausgewiesen hatte.

Nach der Ankündigung eines Aktienrückkaufs im Volumen von 1,4 Milliarden Dollar stiegen die Dividendenpapiere der Hamburgerkette Wendy's um 3,3 Prozent.

Die Anteilsscheine des Karrierenetzwerks LinkedIn legten 4,1 Prozent zu. Hintergrund sind Berichte, wonach der umtriebige Investor Carl Icahn einen Anteil an dem Unternehmen kaufen könnte.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 684 Millionen Aktien den Besitzer. 1548 Werte legten zu, 1503 gaben nach, und 130 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,85 Milliarden Aktien 1908 im Plus, 863 im Minus und 133 unverändert.

Die Arbeitsmarktdaten bestimmten auch das Geschehen bei den US-Staatsanleihen. Die zehnjährigen Papiere fielen um 29/32 auf 97-27/32. Sie rentierten mit 2,37 Prozent. Die 30-jährigen Bonds fielen um 1-25/32 auf 97-28/32 und hatten eine Rendite von 3,11 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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