Börse New York: Marktbericht
US-Börsen schließen uneinheitlich

Die US-Börsen haben sich zum Wochenausklang uneinheitlich präsentiert. Auf dem Dow lasteten Energiewerte, die ihrerseits durch den Preisrückgang beim Rohöl unter Druck gerieten. An der Technologiebörse Nasdaq sorgte indes ein Wert für Gewinne.

HB NEW YORK. An der Nasdaq brachte der Software-Riese Microsoft für Kursgewinne, der nach einer positiven Goldman-Sachs-Einschätzung zulegte. Insgesamt schürten Äußerungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf dem Parkett zunächst Hoffnungen auf eine baldige Konjunkturerholung. Doch im Verlauf machte sich mit Blick auf den sogenannten Hexensabbat auch Nervosität breit. An diesem Tag laufen mehrere Optionen und Terminkontrakte aus.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Verlauf zwischen einem Hoch von 8616 und einem Tief von 8496 Punkten. Er notierte zum Handelsschluss 0,2 Prozent im Minus bei 8539 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann dagegen 0,3 Prozent auf 921 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq ging 1,1 Prozent höher mit 1827 Punkten aus dem Handel. Auf Wochensicht gaben die Indizes erstmals seit fünf Wochen nach: der Dow drei, der S&P 2,7 und die Nasdaq 1,7 Prozent. In Frankfurt schloss der Dax am Freitag kaum verändert bei 4839 Punkten.

Vor allem bei Microsoft griffen die Anleger beherzt zu. Goldman Sachs setzte den Konzern in Amerika wegen besserer Umsatzaussichten auf seine Empfehlungsliste "Conviction buy". Microsoft-Papiere verteuerten sich um 2,4 Prozent auf 24,07 Dollar. Janna Sampson von OakBrook Investments sprach von einem großen Schritt für einen großen Konzern, der sowohl Hardware- als auch Software-Werte mitreißen könne: "Ich denke, der Goldman-Sachs-Bericht stützt den Sektor auf breiter Front."

Wettgemacht wurden dadurch auch Sorgen der Technologie-Branche über den enttäuschenden Ausblick von Research in Motion. Die Aktien des BlackBerry-Herstellers gaben 4,9 Prozent nach.

Gefragt waren dagegen die Papiere des iPhone-Herstellers Apple, die 2,7 Prozent auf 139,48 Dollar zulegten. Am Freitag hatte der Konzern sein neuestes Kult-Handy in die Läden gebracht. Die Kunden stürmten zwar die Großfiliale in New York, aber die Warteschlangen waren kürzer als beim Start früherer Modelle.

Ein Preisrückgang beim Rohöl unter die Marke von 70 Dollar je Barrel lastete dagegen auf Energiewerten wie dem Ölriesen Exxon Mobil. Die Papiere gaben 0,6 Prozent nach. Rohöl wurde 1,76 Dollar billiger zu 69,61 Dollar gehandelt. An der New York Stock Exchange wechselten rund 2,1 Milliarden Aktien den Besitzer. 1868 Werte legten zu, 1117 gaben nach und 106 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von rund 2,9 Milliarden Aktien 1565 Titel im Plus, 1084 im Minus und 122 unverändert.

Die zehnjährigen Staatsanleihen legten im späten Handel auf 94-19/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 3,7828 Prozent. Die 30-jährigen Bonds gewannen auf 95-21/32 Zähler. Dabei ergab sich eine Rendite von 4,5160 Prozent.

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