Börse New York
US-Börsen können leicht zulegen

In den USA kommen die Börsen nur schrittweise voran. Die veröffentlichten Konjunkturdaten sorgten kaum für Bewegung. Zu den Verlierern gehörten Hewlett Packard und die Tabakkonzerne Reynolds und Lorillard.
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New YorkDie US-Börsen haben ihren jüngsten Aufwärtskurs am Donnerstag in moderatem Tempo fortgesetzt. Es fehlte aber an Schwung, um die Rekordmarken der vergangenen Woche zu knacken. Zwar sorgten positive Konjunkturdaten aus China und von der US-Industrie für gute Stimmung. Allerdings gab es mehr Neuanträge für Arbeitslosenhilfe als erwartet. Zudem sorgte die bevorstehende Wahl in der Ukraine für Verunsicherung. Anleger wagten daher vor dem langen Wochenende keine größeren Aktienkäufe, sagten Händler. Am Montag sind die US-Börsen wegen eines Feiertags geschlossen.

Der Dow-Jones-Index schloss bei 16.543 Punkten leicht im Plus. Im Verlauf pendelte er zwischen 16.489 und 16.565 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 ging mit 1892 Zählern 0,24 Prozent höher aus dem Handel. Die Technologiebörse Nasdaq gewann 0,55 Prozent und schloss bei 4154 Punkten. In Frankfurt war der Dax mit 9720 Punkten und damit einem Plus von 0,24 Prozent aus dem Handel gegangen.

Der S&P hatte in der vergangenen Woche den höchsten Stand im Handelsverlauf in seiner Geschichte erreicht. Seitdem sorgen Zweifel am Tempo der wirtschaftlichen Erholung dafür, dass die Marke außer Reichweite bleibt. „Wir bewegen uns bei der einheimischen Wirtschaft zwei Schritte vor und dann wieder einen Schritt zurück“, sagte Analyst Jim Russell von U.S. Bank Wealth Management. „Das gleiche gilt für die Weltwirtschaft.“ Am Markt habe man bis Mitte und Ende Mai wohl auf mehr Wachstum in den USA gehofft, als es eingetreten sei.

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US-Tabakindustrie sorgt für Gesprächsstoff

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  • Die Überschrift des Artikels trifft meines Erachtens nicht so ganz den Punkt: die Zahlen aus den USA waren grottenschlecht, früher hätte das locker für 200 Punkte in Richtung Süden gereicht...
    Dass Dow und Dax sich so gut halten, liegt ausschließlich an der enormen Liquidität, und die braucht Draghi angesichts des sinkenden Euro nicht zusätzlich befeuern. Die nicht vorhandene Sensibilität an den Märkten zeigt eindeutig, dass wir uns in einer Blase befinden, es ist nur noch nicht das Schlüsselereignis eingetroffen, um diese Blase zum Platzen zu bringen. Aber bei diesen unzähigen Problemen rund um den Globus dürfte das nur noch eine Frage der Zeit sein...

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