Börse New York
Wall Street kämpft sich leicht ins Plus

Die Übernahme von Altera durch den Halbleiter-Marktführer Intel sorgt in den USA für Aufsehen. Die Wall Street kann davon nur leicht profitieren. Dow Jones & Co. verzeichnen nur kleine Gewinne.
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New YorkDie US-Börsen sind mit Kursgewinnen in die neue Woche gestartet. Unerwartet hohe Bauausgaben sorgten an der Wall Street für Kauflaune. Sie gaben Spekulationen auf eine nahende Zinserhöhung der Notenbank Fed neue Nahrung. Der US-Konsum stagnierte indes im April überraschend, so dass Händler insgesamt keinen klaren Trend für die Wirtschaft ausmachen konnten.

Nicht zuletzt wegen dieser Unsicherheit hielten sich die Kursgewinne in Grenzen. Das griechische Schuldendrama sorgte auch in New York für Unruhe, als bekannt wurde, dass noch Montagabend IWF-Chefin Christine Lagarde und EZB-Präsident Mario Draghi in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatschef Francois Hollande sowie EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker beraten wollten.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Verlauf zwischen 17.982 und 18.105 Punkten. Er schloss mit einem Plus von 0,2 Prozent auf 18.040 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500 gewann ebenfalls 0,2 Prozent auf 2111 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte 0,3 Prozent auf 5082 Stellen vor. In Frankfurt hatte der Dax 0,2 Prozent auf 11.436 Stellen zugelegt.

Die US-Industrie steigerte ihr Wachstumstempo im Mai überraschend deutlich. Der entsprechende Einkaufsmanager-Index legte um 1,3 Zähler auf 52,8 Punkte zu. Doch ein klares Bild der US-Wirtschaft gab es nicht. Der Präsident der Bostoner Notenbank, Eric Rosengren, sagte, er würde die Zinsen lieber früher als später anheben. Es gebe aber Risiken für die Konjunktur in China und Europa und auch das Wirtschaftswachstum in den USA sei noch nicht ausreichend.

Unter den Einzelwerten gaben Intel 1,6 Prozent nach. Der Chip-Hersteller will den kleineren Rivalen Altera für 16,7 Milliarden Dollar kaufen. Altera-Aktien stiegen um rund sechs Prozent.

Um rund ein Drittel auf rund 34 Dollar nach oben ging es mit dem Kurs der OM Group. Das entspricht dem Preis pro Aktie, den der US-Finanzinvestor Apollo für den Hersteller von Batterien und Industriemagneten bietet. Insgesamt hat das Vorhaben ein Volumen von rund einer Milliarde Dollar.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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