Börse Tokio geschlossen
Asiatische Aktienmärkte im Plus

Die asiatischen Aktienmärkte haben den positiven Trend aus den USA fortsetzen können und am Mittwoch Kursgewinne verbucht. Während in Japan der Aktienhandel wegen der Feiertage der „Goldenen Woche“ geschlossen blieb, waren in Südkorea bei Anlegern vor allem Bankentitel beliebt.

HB SINGAPUR. Der anhaltend hohe Ölpreis gab zudem den Anteilsscheinen von Energiekonzernen Auftrieb. Der führende südkoreanische Kospi-Index legte leicht zu auf 1435 Punkte. Auch die Aktienmärkte in Hongkong, Singapur und Taiwan tendierten fester. Die japanischen Feiertage gehen bis zum Ende der Woche. Der Handel in Tokio öffnet erst wieder am Montag.

„Die Gewinne der Banken fielen bisher prächtig aus, da ist also noch viel Spielraum in dieser Branche. Der gesamte Finanzsektor sieht sehr attraktiv aus“, sagte Park Suk Hyun von Kyobo Securities. Die Kookmin Bank hatte zuvor gute Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht. Ihre Aktien erreichten zeitweise einen neuen Höchststand. In Hongkong gehörten die Anteilsscheine von HSBC Holdings mit einem Plus von 1,9 Prozent zu den größten Gewinnern.

In New York hatten am Dienstag unerwartet starke Quartalszahlen die jüngsten Zinssorgen wieder dämpfen können und die führenden Indizes ins Plus gehoben. Zu den Gewinnern zählten zeitweise unter anderem Papiere des Telekommunikationskonzerns Verizon Communications. Ein weiter steigender Ölpreis beflügelte auch die Aktien der Öl-Multis.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss um 0,64 Prozent fester bei 11.416 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 0,61 Prozent auf 1313 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte um 0,22 Prozent auf 2309 Stellen zu.

„Die Quartalsergebnisse, die derzeit vorgelegt werden, sind nach wie vor stark“, sagte Ted Bretschger von First Albany. Vor allem die Zahlen von Verizon hätten geholfen. Trotzdem blieben der Ölpreis und die Zinssorgen wichtige Faktoren für die Märkte, fügte er hinzu.

Der Preis für US-Leichtöl zur Lieferung im Juni stieg um etwa 20 Cent auf 74,82 Dollar pro Barrel (knapp 159 Liter). Die Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni verteuerte sich leicht auf 74,84 Dollar pro Barrel. Analysten führten die anhaltend hohen Preise vor allem auf den Konflikt um das iranische Atomprogramm sowie spekulative Käufe zurück.

Bei den Devisen legte der Euro im Asien-Handel zum Dollar leicht zu. Die europäische Gemeinschaftswährung notierte bei 1,2649 Dollar nach 1,2612 im späten New Yorker Handel. Der Dollar notierte zur japanischen Währung bei 113,20 Yen nach 113,13 Yen im späten US-Handel. Insgesamt war der Handel recht dünn.

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