Börse Tokio
Handelstag endet mit Verlusten

Das Konjunkturprogramm des japanische Premierminister bot Anlegern wenig Neuigkeiten. Der Nikkei schließt 0,7 Prozent im Minus. Größter Verlierer war die Softbank. Auch der Irak-Krieg drückt auf die Stimmung.
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TokioAn den Börsen in Asien haben die Anleger am Mittwoch Kasse gemacht. Investoren verfolgten mit Sorge die Irak-Krise. Bei den Kämpfen sind nach Schätzung der Vereinten Nationen allein im Juni mehr als 1000 Menschen getötet worden. „Geopolitische Risiken haben Chinas Wachstum und die Fed-Politik als die Hauptsorgen von Investoren abgelöst“, erklärten Analysten von Barclays.

Der MSCI-Index für die Region Asien-Pazifik ohne Japan gab rund 0,4 Prozent nach. In Tokio verlor der Leitindex Nikkei 0,7 Prozent und ging mit 15.266 Punkten aus dem Handel. Das am Dienstag von Ministerpräsident Shinzo Abe vorgestellte Reformpaket zur Ankurbelung der Konjunktur in Japan hatte kaum Überraschungen gebracht.

Zu den größten Verlierern gehörten in Tokio die Aktien des Telekomkonzerns Softbank mit einem Abschlag von 1,3 Prozent. Finanzwerte lagen ebenfalls im Minus. Die Titel der Großbank SMFG verloren mehr als ein Prozent. Auch in China notierten Finanzinstitute schwächer. In Shanghai verlor der Index 0,6 Prozent. Nur ganz leicht gaben die Kurse in Hongkong und Taiwan nach.

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