Börsen Asien
Nikkei tritt auf der Stelle

Wenig Bewegung an der Tokioter Börse: Nikkei und Topix scheinen noch in Feiertags-Lethargie zu sein. Bei den Einzelwerten stand Toshiba mit einem Minus von 20 Prozent im Fokus.
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TokioPositive Vorgaben aus den USA haben die asiatischen Aktienmärkte am Mittwoch gestützt. Zwar trat die Tokioter Börse in einem impulsarmen Handel wenige Tage vor dem Jahreswechsel auf der Stelle, der Leitindex Nikkei schloss nahezu unverändert bei 19.401 Punkten. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans lag allerdings 0,6 Prozent im Plus.

Die australische Börse in Sydney stieg sogar um ein Prozent und schloss auf dem höchsten Stand seit fast 17 Monaten. Hier trieb vor allem ein Anstieg der Rohstoffpreise die Kurse von Bergbau-Unternehmen an. Auch der Markt in Hongkong legte zu. Die chinesische Börse in Shanghai und der südkoreanische Markt in Seoul gaben dagegen nach.

Ermutigende Konjunkturdaten und Hoffnungen auf einen Wirtschaftsboom unter dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump hatten den New Yorker Börsen am Dienstag zu leichten Kursgewinnen verholfen. Der Dow-Jones-Index näherte sich wieder der noch nie erreichten Marke von 20.000 Punkten. Vermutlich werde das Handelsaufkommen aber auch in den letzten Tagen des Jahres gering bleiben, sagte Börsenstratege Takuya Takahashi vom japanischen Broker Daiwa Securities. Unter anderem blieben ausländische Investoren zwischen den Feiertagen dem Markt fern.

Bei den Einzelwerten stand Toshiba mit einem Kurseinbruch von 20 Prozent im Fokus. Der japanische Industriekonzern hatte eingeräumt, die Kosten von AKW-Projekten der kürzlichen übernommenen Atom-Sparte des Unternehmens Chicago Bridge & Iron seien viel höher als angenommen. Deswegen drohten milliardenschwere Belastungen.

Die Aktien von Hitachi Koki legten dagegen um fast 15,2 Prozent zu. Einem Medienbericht zufolge erwägt der japanische Mutterkonzern Hitachi, den Hersteller von Elektrowerkzeugen wie Bohrmaschinen und Schraubern an den US-Finanzinvestor KKR zu verkaufen. Der Deal könnte ein Volumen von 1,3 Milliarden Dollar haben.

Der Euro stieg im fernöstlichen Handel leicht auf 1,0474 Dollar von 1,0455 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 117,51 Yen gehandelt nach 117,39 Yen in den USA. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0757 und zum Dollar mit 1,0264.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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