Börsen Asien
Robuste Unternehmensgewinne schieben Asien-Börsen an

Anleger in Tokio zeigten sich angesichts erfreulicher Unternehmensnachrichten und eines schwächeren Yen in Kauflaune. In Südkorea nahmen Investoren nach dem Ausgang der Präsidentenwahl Gewinne mit.
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TokioDie gute Ertragslage vieler Unternehmen hat am Mittwoch die Anleger in Fernost zu Aktienkäufen ermutigt. Investoren setzten darauf, dass sich die Belebung der Konjunktur weiter fortsetzen würde. Für Unsicherheit sorgte indes die plötzliche Entlassung des FBI-Direktors in den USA sowie die anhaltende Sorge vor einem weiteren nordkoreanischen Atomtest. „Die Märkte fokussieren sich aber auf die Verbesserungen bei den Unternehmen und das sollte die Stimmung unterstützen“, sagte JPMorgan-Stratege Tai Hui.

In Tokio legte der Nikkei-Index 0,3 Prozent auf 19.900 Punkte zu. Experten verwiesen auf einen weiterhin vergleichsweise niedrigen Yen, der besonders Exportwerte stütze. Zu den Gewinnern gehörte etwa Mitsubishi Motors mit einem Plus von mehr als neun Prozent. Das Unternehmen hatte einen Anstieg des operativen Gewinns in diesem Jahr um fast das 14-fache angekündigt. Die Aktien des Elektroteileherstellers Minebea Mitsumi legten sieben Prozent zu, nachdem der Konzern für das Geschäftsjahr ein zweistelliges Gewinnplus vorausgesagt hatte.

Auch an den übrigen Handelsplätzen in der Region ging es überwiegend nach oben. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,2 Prozent. Die Börse in Schanghai gab dagegen leicht nach. In Südkorea verlor der Index 0,9 Prozent, weil Investoren nach dem Wahlsieg des Menschenrechtsanwalts Moon Jae bei der Präsidentenwahl Gewinne mitnahmen.

Ein Euro wurde mit 1,0888 Dollar bewertet nach 1,0872 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 113,92 Yen gehandelt nach 113,98 Yen in den USA.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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