Börsen Asien
Schlechte US-Vorgaben belasten den Nikkei

Tokios Börse hat mit Verlusten geschlossen. Schwache Konjunkturdaten aus China, die auf eine weitere Abkühlung der Wirtschaft hindeuten, sorgen weiter für Missmut bei den Anlegern.

TokioWegen schwacher Vorgaben der Wall Street und Sorgen um die chinesische Konjunktur ist die Tokioter Börse am Mittwoch unter Druck geraten. Der Nikkei-Index schloss mit rund 1,9 Prozent im Minus auf 17.891 Punkten.

In der Volksrepublik China war die Stimmung ebenfalls negativer, da Inflationszahlen auf eine weitere Abkühlung der Wirtschaft hindeuteten. Die Börse in Shanghai lag im späten Handel rund 0,5 Prozent tiefer. Auch an anderen Aktienmärkten gab es Minuszeichen: Der MSCI-Index für die Region Asien/Pazifik unter Ausschluss Japans sank um 0,5 Prozent. Wegen schwacher Vorgaben der Wall Street und Sorgen um die chinesische Konjunktur ist die Tokioter Börse am Mittwoch unter Druck geraten. Der Nikkei-Index schloss mit rund 1,9 Prozent im Minus auf 17.891 Punkten. In

In Tokio standen Stahlkocher auf dem Verkaufszettel, denn sie sind besonders stark in China engagiert. So gaben die Papiere von JFE Holdings um 5,2 Prozent nach. Für Nikon ging es um 5,3 Prozent nach unten. Nach einem Bericht der Wirtschaftszeitung „Nikkei” schreibt das Unternehmen wegen eines enttäuschenden Kameraabsatzes weniger Gewinn als erwartet.

Am Devisenmarkt kostete der Euro mit 1,1399 Dollar etwas mehr als am Dienstagabend in New York. Im Vergleich zur japanischen Währung notierte der Dollar wenig verändert bei 119,69 Yen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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