Börsen in Asien
Nervöse Anleger drücken den Nikkei ins Minus

Japanische Aktienanleger zeigen Nerven. Unsicher über die anstehenden Entscheidungen der US-Notenbank nehmen sie Gewinne mit. Der Nikkei schließt im Minus. Andere asiatische Investoren bleiben cool.

TokioDie Börsen in Fernost sind am Dienstag uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Während in Japan die jüngsten Yen-Gewinne auf die Stimmung drückten, hielten sich die anderen asiatischen Märkte im Plus.

Im Fokus standen die anstehenden Sitzungen der japanischen Notenbank und der Federal Reserve im Wochenverlauf. Beobachter gehen davon aus, dass die Japaner auf jeden Fall ihre Geldpolitik weiter lockern. Unsicherheit herrscht vielmehr über den Umfang. „Wir rechnen damit, dass sie von jedem etwas machen, aber nicht so stark wie erhofft aus allen Rohren feuern“, sagte der Vize-Chef der Wirtschaftsabteilung von HSBC, Frederic Neumann. Bei der US-Notenbank setzen viele auf Hinweise zu den anstehenden Schritten.

Der Leitindex Nikkei schloss mit einem Minus von 1,4 Prozent auf 16.383 Punkte. Der breiter gefasste Topix verlor ebenfalls 1,4 Prozent auf 1.306 Zähler.

Die anderen Märkte in Fernost wie in Taiwan, Südkorea, Schanghai und Hongkong tendierten im Plus. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans legte 0,7 Prozent zu.

Der Euro stieg auf 1,1013 Dollar. Der Yen gewann zur US-Währung auf 104,38 Yen. Dies setzte vor allem exportorientierten Werten zu. So verlor die Sharp mehr als drei Prozent. Auch Panasonic -Anteilsscheine standen auf den Verkaufslisten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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