Börsen in Asien
Richtungsloser Handel

Auch an der Börse in Tokio warten die Anleger auf Signale aus der US-Geldpolitik. Ein Faktor für den Handel waren erneut die Devisenkurse.
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Vor dem Kongressauftritt von US-Notenbankchefin Janet Yellen haben die asiatischen Aktienmärkte am Mittwoch keine gemeinsame Richtung gefunden. Anleger erwarteten von Yellen weitere Hinweise auf Zeitpunkt und Ausmaß der kommenden Zinserhöhungen. Auf die Stimmung drückte die Russland-Affäre in den USA, in der der gleichnamige Sohn von Präsident Donald Trump verstärkt unter Druck gerät. Dies belastete auch den Kurs des Dollar.

In Tokio gab der Nikkei-Index 0,5 Prozent nach auf 20.098 Punkte. Vor allem Exportfirmen standen wegen des anziehenden Yens auf der Verkaufsliste. Auch der Index in Shanghai notierte schwächer. Dagegen zogen die Kurse in Hongkong an. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans lag rund 0,2 Prozent im Plus.

Am Devisenmarkt in Fernost stieg der Euro zeitweise auf Kurse über 1,1480 Dollar. Damit notierte die Gemeinschaftswährung so hoch wie zuletzt im Mai 2016. "Die Affäre wird den Stillstand in Washington wohl zu einem Dauerzustand machen. Die Verabschiedung von Steuerreformen oder einem Konjunkturpaket rückt damit in weite Ferne", sagte ein Händler. Zur japanischen Währung fiel der Dollar auf 113,45 Yen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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