Börsen in Asien
Turbulenzen um US-Präsident verunsichern Märkte in Fernost

Der letzte Handelstag der Woche verlief an den asiatischen Märkten uneinheitlich. Die Börsen in China lagen lange Zeit im Minus, drehten nach dem Börsenschluss in Tokio aber in den grünen Bereich.
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TokioVerunsichert durch die politischen Turbulenzen um US-Präsident Donald Trump haben die Börsen in Asien am Freitag uneinheitlich tendiert. Marktexperten sagten, die Aussichten für Trumps Pläne zur Ankurbelung der Wirtschaft seien unklar. Der Präsident warnte vor einer Beschädigung der Vereinigten Staaten durch die Einsetzung eines Sonderermittlers in der Russland-Affäre.

Händlern zufolge verhielten sich die Anleger in Asien auch wegen der kommende Woche anstehenden Ereignisse vorsichtig. Sie hätten dabei vor allem die Anhörung des Ex-FBI-Chefs James Comey im US-Senat im Blick und die Opec-Tagung in Wien.

Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans war gegenüber dem Vortag kaum verändert. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,19 Prozent höher bei 19590 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,3 Prozent auf 1559 Zähler.

Im Fokus standen die Aktien des Autozulieferers Takata, die 20 Prozent nach oben schossen. Im Rechtstreit um defekte Takata-Airbags hatten sich vier Autobauer in den USA auf einen Vergleich mit Sammelklägern verständigt. Die Börsen in China lagen lange Zeit im Minus, drehten nach dem Börsenschluss in Tokio aber in den grünen Bereich.

Am Devisenmarkt in Fernost notierte der Euro kaum verändert mit Kursen um 1,11 Dollar. Zur japanischen Währung verlor der Dollar 0,2 Prozent auf 111,34 Yen.

Am Ölmarkt setzte sich der Aufwärtstrend fort. Die Händler sind optimistisch, dass die Förderländer ihre Förderbegrenzung für längere Zeit beibehalten. US-Rohöl kletterte auf eine Drei-Wochen-Hoch mit 49,75 Dollar je Barrel. Nordseeöl der Sorte Brent wurde mit 52,88 Dollar je Barrel gehandelt, nachdem es zuvor im Handelsverlauf ein Vier-Wochen-Hoch markiert hatte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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