Börsen New York
Aktien kommen nicht vom Fleck

Die US-Börsen kamen am Mittwoch kaum vom Fleck. Zu den Gewinnern zählte der Konsumgüterkonzern Newell Brands. Nachbörslich legten Wells Fargo zu.

New YorkDie US-Börsen sind am Mittwoch kaum vom Fleck gekommen. Eine Mehrheit der Händler geht nach der Veröffentlichung der jüngsten Fed-Protokolle von einer Zinsanhebung im Dezember aus. Daneben drückte der misslungene Start in die US-Bilanzsaison, für den am Dienstag der Metallkonzern Alcoa mit enttäuschenden Quartalszahlen gesorgt hatte, weiterhin auf die Stimmung.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte nach einem schwachen Auftakt 0,1 Prozent auf 18.144 Punkte zu. Auch der breiter gefasste S&P-500 rückte ebenfalls 0,1 Prozent auf 2139 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank um 0,1 Prozent auf 5239 Punkte.

Zu den Gewinnern zählte der Konsumgüterkonzern Newell Brands, der seine Werkzeugsparte für knapp zwei Milliarden Dollar an Stanley Black & Decker verkaufte. Newell-Aktien legten 1,6 Prozent zu. Die Papiere von Stanley Black & Decker gewannen sogar fast drei Prozent. Alcoa-Titel gaben weitere drei Prozent nach, nachdem sie bereits am Dienstag um mehr als elf Prozent eingebrochen waren.

Die Anteilsscheine von Barracuda Networks sprangen rund neun Prozent in die Höhe. Zuvor hatte der IT-Anbieter mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen der Analysten übertroffen. Wells Fargo, die während der offiziellen Börsensitzung noch nachgegeben hatten, stiegen nachbörslich deutlich an, nachdem CEO John Stumpf unerwartet seinen sofortigen Rücktritt angekündigt hatte.

Humana-Aktien brachen dagegen mehr als sieben Prozent ein. Das Gesundheitsministerium hatte zuvor dem Krankenversicherer ein schlechteres Qualitätssiegel für seine Gesundheitsvorsorge-Pläne verpasst.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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