Devisenhandel
Eurokurs bleibt stabil

Nach den ersten Statements der designierten Fed-Chefin Janet Yellen war der Dollar am Mittwochabend kurz abgesackt, nun haben sich Euro- und Dollar-Kurs im Frühhandel auf neuem Niveau weitestgehend zueinander stabilisiert.
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Frankfurt/ TokioDer Euro hat sich am Donnerstag im europäischen Devisenhandel gegenüber dem Dollar nur geringfügig verändert. Zuvor war der Greenback auf breiter Front unter Druck geraten, weil sich die designierte Fed-Chefin Janet Yellen für weitere Maßnahmen zur Stützung der Konjunktur in den USA aussprach. Dies drückte die Renditen am Bondmarkt und sorgte für Dollar-Verkäufe. Die Gemeinschaftswährung kostete in Frankfurt 1,3465 Dollar der Kurs in Tokio im Frühhandel hatte noch 1,3468 Dollar betragen nach einem New Yorker Schlusskurs von 1,3486 Dollar. Am Mittwoch hatte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs auf 1,3415 (Dienstag: 1,3432) Dollar festgesetzt. In der Nacht war der Euro kurzzeitig auf 1,3497 Dollar gestiegen, dem höchsten Stand seit einer Woche.

Yellen hatte in einem Redemanuskript für eine am Nachmittag angesetzte Anhörung vor dem Bankenausschuss des Senats Hinweise auf eine weiter expansive Geldpolitik gegeben. Nach Einschätzung von Experten wie Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank wird sich die US-Geldpolitik unter der neuen Fed-Chefin kaum ändern. Er rechnet in nächster Zeit nur mit einem „quälend langsamen“ Eindämmen der milliardenschweren Anleihekäufe durch die Notenbank und damit weiter mit einem eher schwachen Dollar. Sein Kollege Teppei Ino von der Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ in Singapur sieht das ähnlich: „Yellen scheint sehr vorsichtig zu sein, was eine Rückführung der milliardenschweren Anleihenkäufe der Fed betrifft.“ Allerdings habe sie sich in ihrer Rede sehr allgemein ausgedrückt, so dass Anleger nun auf weitere Details hofften, wenn sie vor den Senatsausschuss trete.

In japanischer Währung kostete der Dollar 99,63 Yen. Die Schweizer Währung notierte bei 0,9150 Franken je Dollar und bei 1,2323 Franken je Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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