Dollar setzt Aufwärtstrend fort
Tokioter Börse schließt schwach

Die Börse in Tokio hat leichter geschlossen. Schwache Daten zum US-Verbrauchervertrauen und Zurückhaltung der Investoren vor anstehenden Geschäftszahlen wichtiger Unternehmen haben für Verluste gesorgt.

HB SINGAPUR. Der Dollar konnte seinen leichten Aufwärtstrend zu Yen und Euro fortsetzen.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss um 0,28 Prozent niedriger bei 11.005 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index fiel um 0,09 Prozent auf 1130 Zähler. Vor allem Aktien exportorientierter Unternehmen gaben nach. Die Anteilsscheine des Chip-Herstellers NEC Electronics verloren 3,7 Prozent. Das Unternehmen hatte einen deutlichen Rückgang beim operativen Gewinn gemeldet und einen weiteren Rückgang für das laufende Jahr angekündigt. Auch die Aktien von Canon gaben vor Bekanntgabe der Geschäftszahlen nach. Honda-Aktien verloren fast eineinhalb Prozent. Der Autohersteller hatte einen von Investoren mit Enttäuschung aufgenommenen Ausblick auf die Gewinnentwicklung des laufenden Jahres gegeben.

Auch an den anderen Börsenplätzen gab es Verluste. Im Minus notierten die Indizes in Hongkong, Taiwan, Singapur und Südkorea.

„Die Furcht vor schlechten Ergebnissen bestimmt das Gefühl, aber selbst wenn wir von überraschend guten Zahlen ausgehen, oder diese auch sehen, glaube ich nicht, dass die Investoren vor den anstehenden Feiertagen noch in den Markt springen“, sagte Kenichi Azuma von Cosmo Securities. Nach den Feiertagen würden die Anleger sich jedoch wieder auf die Unternehmen mit guten Entwicklungschancen konzentrieren, fügte er hinzu.

Den negativen Trend hatte am Vorabend die Wall Street in New York vorgegeben. Der Dow-Jones-Index schloss 0,89 Prozent im Minus bei 10.151 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab um 1,2 Prozent auf 1927 Punkte nach. Zuvor veröffentlichte Konjunkturdaten hatten einen Rückgang des Vertrauens der US-Verbraucher in die Wirtschaft des Landes signalisiert. Der Index fiel angesichts stark gestiegener Benzinprise auf den niedrigsten Stand seit fünf Monaten.

An den Devisenmärkten zeigte sich der Dollar nach den jüngsten Monatstiefständen weiter leicht erholt. Die US-Währung notierte zum Euro bei 1,2931 Dollar und zum Yen bei 106,30 Yen. Am Montag hatte der Dollar noch bei 105,26 Yen und in der vergangenen Woche zum Euro bei 1,3125 Dollar gelegen. Nach Ansicht von Händlern dürfte sich die US-Währung kurzfristig in engen Spannen bewegen. „Weder Käufer noch Verkäufer legen zur Zeit Panik an den Tag“, sagte Toshiaki Kimura von Mitsubishi Trust and Banking.

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